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Archiv für Februar, 2005

Ludologie im deutschsprachigen Raum

27. Februar 2005 2 Kommentare

scheint kein sehr grosses Thema zu sein. Wer die Veränderungen meiner blogroll mitverfolgt hat, hat vielleicht bemerkt, dass ich in letzter Zeit angefangen habe deutlich mehr über Ludologie zu lesen, weil ich irgendwie ein Interesse am Thema entwickelt habe.
Nur leider erscheint es mir so, als ob Ludologie im deutschsprachigen Raum anscheinend wissenschaftlich ziemlich uninteressant ist.

So konnte ich im Netz nur relativ wenige deutschsprachige Seiten bzw. Institutionen finden, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen.
Im folgenden liste ich mal alle mir bekannten auf, die ich wenigstens als halbwegs seriös empfinde: Mehr…

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Installation neue Firefox Version

26. Februar 2005 Comments off

“Remove Ad and Flash blocking extensions before installing a new version of Firefox or Mozilla

When you install Mozilla Firefox 0.9 (or later) or Mozilla 1.7 (or later), you may experience problems viewing Macromedia Flash content if you had a previous version of Firefox or Mozilla and extensions installed to block ads or Flash. Examples include AdBlock and Flash Click To View.

Before installing a new version of Firefox or Mozilla, you should uninstall your previous version, and remove the chrome and extensions folders from your profile – but back up userChrome.css and userContent.css first if you use them.

Dedicated Flash blocking extensions will need to be updated to work with new Firefox and Mozilla releases before you can use them, as the Flash blocking code tends to break between Mozilla releases.

This problem is also caused by the Flash filtering code in old releases of AdBlock, and does not appear to require the user to enable it. Updating AdBlock to version 0.52 or later should solve this problem.”

[mozdev.org - plugindoc: faqs/flash]

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Free Mojtaba and Arash

22. Februar 2005 Comments off
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cut-scenes in games

20. Februar 2005 3 Kommentare

Im Slate Magazine gibt es einen interessanten Artikel mit der Überschrift “Oughtta Stay Out of Pictures – Why video games shouldn't be like the movies” (geschrieben von Clive Thompson).
Er vertritt in diesem Artikel die These, dass cut-scenes in Computerspielen benutzt werden, um tiefgründigere Charaktere zu entwickeln und die story zu vertiefen. Seiner Meinung nach wird der Effekt von cut-scenes benutzt, um Computerspiele ernster und reifer wirken zu lassen, da ihnen ja immer noch der Ruf “sophomoric kid stuff” (unreifes Kinderzeugs) zu sein anhängt.
Genau mit diesem angeblichen Sachverhalt ist er nicht einverstanden, da seiner Meinung nach Spiele als Spiele schlechter werden je mehr cut-scenes, also Filmelemente, sie beinhalten. Er vertritt die These, dass das Spielen eine interaktive Tätigkeit mit offenem Ende ist, ganz im Gegenteil zur narrativen Erzählung (die eine cut-scene ja schliesslich ist). Während einer cut-scene wird der Spieler also zur Passivität verdammt. Mr Thompson fragt sich, ob dies nicht einfach “lazy design” sei und ob es nicht einen besseren Weg gäbe…, also ob es möglich sei die Inhalte, die in cut-scenes vermittelt werden irgendwie in-game zu vermitteln, was keinen Bruch des Spielflusses konstituieren würde.
Dann folgt ein kurzer Exkurs zu “GTA: San Andreas“, was er aufgrund des “open-ended environment” toll findet und zu “Halo“, “Halo 2” und “The Sims“, die er ebenfalls toll fand, eben weil sie keine story hatten, sondern sich einfach nur aufs Spiel konzentrierten.
Gegen Ende seines Artikels äußert er schliesslich, dass er in zynischen Momenten denkt, dass das Verfolgen von narrativen stories in Computerspielen wirtschaftliches Kalkül der Industrie ist, die natürlich ein Spiel leichter verkaufen kann, wenn im vorhergehenden Teil die story nicht abgeschlossen wurde, denn schliesslich sei von der Spiel-Logik Schach oder Tetris oder Sportspiele deutlich besser, da sie keine narrative Komponente haben und daher ihr Wiederholungsspielwert deutlich höher ist.

Mein Senf
Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm in allen Punkten zustimmen kann. Ich sehe definitiv seinen Punkt, wenn er schreibt, dass cut-scenes den Spielfluss unterbrechen und das es vermutlich besseres Design ist, auf cut-scenes so weit wie möglich zu verzichten und stattdessen das in-der-cut-scene-zu-vermittelnde direkt ins Spiel einzubauen. Allerdings kann ich ihm nicht zustimmen, wenn er sagt, dass narrative Elemente eigentlich nur “movie-industry” Logik und nicht Spiel-Logik sind.
Ich meine, wenn ich seinen Artikel lese, dann habe ich das Gefühl, als ob er behaupten würde, dass narrative Elemente Computerspiele automatisch schlechter machen und das kann ich eigentlich nicht so sehen, auch wenn ich einsehe, dass die reine Spiel-Logik vielleicht wahrscheinlich unter ihnen leidet.
Aber muss ein Spiel denn komplett auf jede Form von narrativen Elementen verzichten? Ich denke, nein. Extreme sind natürlich in beide Richtungen zu vermeiden.
Worauf der Artikel auch nicht eingeht, sind (ich nenne sie mal) in-game geskriptete cut-scenes, wie sie z.B. in “Half-Life 2” massiv eingesetzt werden. Hier wird der Spieler nicht in die totale Passivität verdammt, da zwar um ihn herum narrative Elemente in Form von Dialogen oder Handlungen von NPCs (Non-Player-Characters) ausgeführt werden, der Spieler aber nicht die Kontrolle über seinen Protagonisten verliert und z.T. sogar der 'cut-scene' durch bloßes davonlaufen 'entkommen' kann.
Ausserdem ist mir aufgefallen, dass gerade in “Half-Life 2″ grosse Teile der Narration eben durch gutes Design geliefert wurden, wie z.B. flyer oder Poster, die einfach irgendwo herumliegen und die story erklären oder einem Foto auf einem Schreibtisch etc. Der Nachteil dieser Art die Narrationen weiterzutreiben ist allerdings, dass solche Elemente leicht übersehen werden können und dadurch Unverständnis seitens der Spieler auslösen können.

Des weiteren gibt es heutzutage wenige 'story-driven' Computerspiele, die wirklich nur vom single-player Modus leben. Bestes Beispiel ist hier wohl auch “Half-Life”, das heutzutage durch multi-player mods wie Counter-Strike (als prominentester Vertreter) immer noch von Tausenden gespielt wird, doch auch davon ist im Artikel kein Wort zu lesen.
[via Games * Design * Art * Culture]

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M$ teaches 1337

20. Februar 2005 Comments off

“A parent's primer to computer slang
Understand how your kids communicate online to help protect them”

[A parent's primer to computer slang]

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OpenMusic in der Uni Marburg

16. Februar 2005 Comments off

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Der AStA Marburg richtet im Vorfeld zur diesjährigen Erstiparty zum ersten Mal einen “Open Music Contest” aus. Zur Teilnahme aufgerufen sind Bands aller Stilrichtungen, die gerne einmal vor weit über 2.000 Gästen auftreten möchten — als Support für einen publikumswirksamen Headliner (in den letzten Jahren waren dies z.B. Mia, The Flames, Blackmail oder die Sportfreunde Stiller). Außerdem wird aus den besten Titeln ein Open Music Sampler erstellt und als Promo-CD verteilt.

[http://openmusic.asta-marburg.de/]

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wie dumm ist RTL2 eigentlich?

15. Februar 2005 2 Kommentare

Ich hab gerade durch Zufall mal Big Brother gesehen…, die Valentinstags Folge…
irgendeine der Bewohnerinnen erhielt einen tollen Liebesbrief von ausserhalb und natürlich wurde dieser auch vorgelesen.
Während des Vorlesens spielte dabei das Lied “Where The Wild Roses Grow” von Nick Cave und Kylie Minogue.
Ich zitiere aus den lyrics:

On the third day he took me to the river
He showed me the roses and we kissed
And the last thing I heard was a muttered word
As he stood smiling above me with a rock in his fist
On the last day I took her where the wild roses grow
And she lay on the bank, the wind light as a thief
As I kissed her goodbye, I said, 'All beauty must die'
And lent down and planted a rose between her teeth

[http://www.seeklyrics.com/lyrics/Nick-Cave/Where-The-Wild-Roses-Grow.html]

Ich mein, in dem Lied geht es zwar schon um Liebe, aber am Ende bringt er seine Geliebte um… (bezeichnenderweise erschien das Lied auch auf der CD “Murder Ballads” von Nick Cave & The Bad Seeds)

Daraus kann ich nur schliessen:
1. Bei RTL2 kann niemand englisch
oder
2. Bei RTL2 sind einfach alle zu hohl
oder
3. Die bei RTL2 sind nicht zu hohl, unterstellen dies aber ihren Zuschauern
oder
4. RTL2 hat eine echt seltsame Einstellung zum Bild der Liebe, das sie vermitteln möchten

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10 Jahre Fernsehnutzung: Betrachtung von 1994 bis 2004

15. Februar 2005 1 Kommentar

“Nach einer Studie des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media erhöhte sich die tägliche Sehdauer von 167 Minuten (1994) auf 210 Minuten (2004) um durchschnittlich 25,8 Prozent. Dabei verteilte sich die Steigerung des Fernsehkonsums nahezu ausgeglichen auf alle Zielgruppen.”

[10 Jahre Fernsehnutzung: Betrachtung von 1994 bis 2004]

Wohlgemerkt lernte ich in meinem Studium, dass im Durchschnitt in deutschen Haushalten täglich der Fernseher ca. 6h läuft…
Wenn sowohl meine Zahlen als auch die Zahlen von www.quotenmeter.de stimmen, heisst das also, dass der Fernseher im Schnitt 2,5h einfach nur so vor sich hinläuft als Hintergrundrauschen sozusagen…
Mmmmhhhh… machen da Hörspiele nicht mehr Sinn?

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ProSieben will weg von der Burg

15. Februar 2005 1 Kommentar

“Überraschung bei ProSieben: Nachdem «Die Burg» gefloppt ist, will ProSieben scheinbar eine völlig neue Programmrichtung anstreben. Wie ProSieben-Chef Dejan Jocic gegenüber dem “kress report” verlauten ließ, werde es ein Format wie «Die Burg» nicht mehr geben. “Durch die Aufteilung in Pöbel und Adel haben wir eine Situation geschaffen, die vergleichbar mit dem Film «Das Experiment» war. Das war nicht unsere Absicht. Im Mittelpunkt sollte die Zeitreise stehen. Wir wurden überrascht, welche Wendung die Show nahm”, so Jocic.”

[ProSieben will wie HBO werden]

*jubel*
besser spät als nie…

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Rock isn't dangerous

14. Februar 2005 5 Kommentare

“Rock 'n' Roll can't be fun and dangerous the same time.”

Billy Joe Armstrong bei der Grammy Verleihung 2005

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