Archiv

Archiv für Mai, 2005

endlich das update… mein Zimmer ;-)

31. Mai 2005 2 Kommentare
Tags:

und noch eine…

31. Mai 2005 Comments off

“Computerspiele: Unterhaltungsmedien oder Forschungsinstrumente der Hightech- und Rüstungs-Industrie
Im Workshop werden ausgewählte Spiele der drei Genres 'Action', 'Adventure' und 'Strategie' gespielt und analysiert. Im Zentrum stehen dabei die Herkunft der Ideen sowie die Motive und Ziele der Entwicklungsteams. Dabei wird eine große Nähe und Verquickung zwischen der Hightech- und Rüstungsindustrie einerseits und der Spieleentwickler andererseits deutlich. Im Workshop wird diese Spur verfolgt und präzisiert, um neben der pädagogisch-moralischen Perspektive auch die sozio-kulturelle und die mediale zu entwickeln und den kritischen Blick zu weiten.”

Termin: 31.07.-05.08.2005

[SPI]

Ich hoffe nur, dass die mehr Ahnung von Computerspielen haben als von webdesign…, auch eine Rednerliste sucht man vergebens…, ob mir das 190 EUR wert ist…?

Tags:

noch eine Tagung…

31. Mai 2005 Comments off

Ernstfall Computerspiel -
Virtuelles Handeln und soziales Spielfeld
8. -10. Juli, Freitag – Sonntag
Interdisziplinäre Tagung

Spielen ist eine Kulturtechnik und gehört zum menschlichen Leben – aber was bedeuten Spiele und warum spielen Menschen am Computer? Die Tagung führt in die Wlt der Computerspiele ein. Denn obwohl der Computer als Medium des Lernens und Arbeitens immer wichtiger wird, sind die Spielstrukturen hinter dem Bildschirm wenig erforscht.”

[DHMD: Tagung: Ernstfall Computerspiel]

und der Florian Rötzer kommt auch, jawohl!

Ich würde ja wirklich gerne hinfahren…
Kann ich bei jemandem schlafen oder weiß irgendwer, obs da einen Campingplatz in der Nähe gibt?

Tags:

Experimentelles Wiki

31. Mai 2005 Comments off

Vielen Dank an all die fleissigen Wiki Schreiber. Hat mich wirklich gefreut zu sehen, dass sich da langsam aber sicher was tut.
Noch mehr freuen würde es mich, wenn Ihr Euch auch registriert… ;-)

Tags:

zielloser Leistungsdruck

30. Mai 2005 3 Kommentare

Der Alexander schreibt im jurabilis bLAWg mal wieder ganz weltfremde Sachen über den Leistungsdruck bei den Geisteswissenschaftlern.

“Diverse ASten haben ja bereits mehrfach das Ende der Notenvergabe an den Universitäten verlangt (schließlich kommt so der böse Leistungsdruck in die sonst so friedliche Welt der Geisteswissenschaften) :-)”

[jurabilis - bLAWg - Alexander Hartmann: ''Schulnoten werden immer eine Rolle spielen'']

… diejenigen, die mich halbwegs regelmäßig lesen, wissen ja, dass ich als 2. Nebenfach Informatik studiere und schon ziemlich am kämpfen bin, was meiner Meinung nach zu einem nicht geringen Teil auf den Leistungsdruck zurückzuführen ist.
In meinem Hauptfach Medienwissenschaften ist es so, dass es nahezu keinen Leistungsdruck gibt. Klausuren sind selten und Leistungsnachweise werden meist durch Referate oder Hausarbeiten erbracht. So hat man genug Zeit sich in seinem persönlichen Tempo in das Thema einzuarbeiten, bei manchen Themen ein bisschen länger zu verweilen, dafür andere ein wenig zu vernachlässigen und kann sich so seinen individuellen Schwerpunkt bilden.

In Informatik muss ich wöchentliche Übungszettel abgegeben, auf denen ich insgesamt 50% aller möglichen Punkte erreichen muss. Zeit sich in Themen einzuarbeiten oder sie zum Teil überhaupt zu verstehen, bleibt da nicht. 1 der 4 Aufgaben macht man selbst, 2 findet man über google und 1 schreibt man ab. Die eigentliche Bildung geht im Leistungsdruck unter.
Interessant fand ich auch kürzlich das Gespräch zwischen zwei Jura Studenten, die bei mir im Wohnheim wohnen. So hiess es im Dialog, dass man seine Aufzeichnungen oder seine Hausarbeiten auf gar keinen Fall Kommilitonen leihen solle, schliesslich könnten die ja was draus lernen und ihre Note dadurch verbessern…

Das resultiert aus Leistungsdruck.

Tags:

Computerspiele medientheoretisch betrachtet

26. Mai 2005 Comments off

Kürzlich haben wir im MS Computerspiele, das ich ja im Rahmen meines Medienwissenschaftsstudium besuche, versucht das Medium Computerspiel medientheoretisch zu bestimmen.
Unsere Erkenntnisse waren zwar meiner Meinung nach wirklich nur sehr grundlegend, aber wir stellten ganz klar fest, dass es sich beim Medium Computerspiel um ein sehr komplexes Medium handelt.

Wir begannen damit uns über die Textualität des Mediums Gedanken zu machen und kamen dabei zu dem Schluß, dass sich die Textualität aus 2 Ebenen ergibt:
Oberfläche
die visuelle Repräsentation des Mediums (müßte darunter dann nicht auch das Interface fallen??)

technische Seite
die wir wieder unterteilt haben in die Punkte:

  • Programmiersprache
  • Engine
  • Hardware

Diese 2 Ebenen mit ihren Unterpunkten machen unserer Meinung nach die Textualität des Mediums Computerspiel aus (hier gibts Infos über den Filmtext) und prägen damit natürlich auch in sehr starkem Maße die Art und Weise wie Narrativität vermittelt wird.

Meine Dozentin vertritt die Meinung, dass es sich beim Computerspiel um ein Hybridmedium handele, da es sich nicht um ein komplett neues Medium handele, sondern um eine Vermischung eines neuen Mediums (Interaktivität) mit alten Medien (Film, Literatur) des ältesten Mediums (Interaktivität) mit den Medien Film und Literatur. Interessant ist in diesem Aspekt auch folgendes aus der Wikipedia:

“Ein weiteres zentrales Motiv aus Understanding Media ist die Aussage: das Medium ist die Botschaft (the medium is the message):

Denn die 'Botschaft' jedes Mediums oder jeder Technik ist die Veränderung des Maßstabs, Tempos oder Schemas, die es der Situation des Menschen bringt (dt. Ausg. 1992, S. 18).

Diese vielzitierte Feststellung wird sehr unterschiedlich interpretiert; Friedrich Kittler und Michael Giesecke interpretieren sie beispielsweise dahingehend, dass der Inhalt eines Mediums immer ein anderes Medium sei.”

[Understanding Media - Wikipedia]
update:
Wie mir von Mathias Mertens berichtet wurde, sagt McLuhan selbst in “Understanding Media”, dass “der Inhalt eines Mediums immer ein anderes Medium sei”.

Danach hatten wir in der Sitzung leider nicht mehr viel Zeit, stellten aber noch fest, dass man beim Medium Computerspiele von einem offenen Rezeptionsstatus sprechen muss, da es nicht beobachtbar ist wie mit dem Medium umgegangen wird/wie es konsumiert wird (ähnlich dem Fernsehen).

Danach wollten wir uns dem Begriff Immersion widmen, hatten aber leider nicht mehr genug Zeit, kamen aber so weit, dass wir Immersion reduzierten (ist das eine Reduktion?) auf performativen Input des Rezipienten. (ich schrieb schon mal hier und hier (wenn auch nur indirekt), was über Immersion…)

Tags:

Big Brother bei der WM – und keiner macht den Mund auf

26. Mai 2005 Comments off

Moe regt sich zurecht über die drohende Einführung von Videokameras, welche biometrische Daten erfassen können, auf. Diese sollen zur Fußball WM 2006 eingesetzt werden.

Die aufgenommenen Videosequenzen werden in Echtzeit mit existierenden Bild-Datenbanken abgeglichen, in denen die Gesichter von bekannten Hooligans und anderen Gewalttätern gespeichert sind. Erkennt die Software verdächtige Personen, werden Sicherheitskräfte vor Ort alarmiert.

[http://www.heise.de/newsticker/meldung/59911]

Außerdem geht er – wohl leider auch zurecht – davon aus, daß diese Kameras nach der WM wohl leider nicht abgehängt werden und bezeichnet schließlich – wohl leider nochmals zurecht – die Proteste aus der Bevölkerung als illusorisch, aber da hat er nicht mit mir gerechnet… Mehr…

Tags:

ich bin angepisst…

22. Mai 2005 Comments off

und dann den Bullshit vom Don zu lesen, verbessert meine Laune auch nicht.
Kann dem nicht mal einer ne Merkbefreiung schicken??

Ich weiss ja auch nicht… Ich les den Don ja nicht oft, bisher gibt es auch nur einen einzigen Eintrag hier im blog, der sich mit ihm beschäftigt, aber wieso kriege ich wirklich jedes mal das Gefühl, dass der Don einfach entweder ne extreme Profilneurose hat oder einfach ein Armleuchter ist?

Das alles hätte ich jetzt gerne geschrieben, aber ich erinnere mich ja an die netiquette, ausserdem kenn ich ihn ja gar nicht persönlich und ich hab ja keine Ahnung wie er so wirklich drauf ist, schliesslich sollte man nicht vergessen (was nur zu oft immer wieder vergessen wird), dass die Blogger-Identität einer Person wahrscheinlich doch nur recht wenig mit der tatsächlichen Identität des Menschen zu tun hat.
Auch ist es nicht gut seine negativen Empfindungen (bei mir z.Z. wegen des Studiums) an anderen Leuten auszulassen, das tut man nicht.

Ich glaub, ich geh lieber mal raus spazieren, geniesse die Sonne (scheint momentan) und atme tief durch bevor ich mich wieder meinem Studium der Persönlichkeit widme…

Tags:

Pädagogik…

22. Mai 2005 Comments off

Ich überlege ja inzwischen ernsthaft, ob ich Informatik nicht wirklich schmeissen sollte.
Ich mein, macht es Sinn etwas zu studieren, was einem keinen Spass macht und was das Studium in die Länge zieht, weil man halt für den Scheinerwerb mehrere Versuche braucht?
Ich denke nicht.

Ich hatte ja schon zu Beginn meines Studiums darüber nachgedacht, ob ich nicht Pädagogik im Nebenfach studieren sollte und fand soeben dies hier.
Klingt eigentlich ganz fair und die Themengebiete “Erwachsenenbildung” und “Medienpädagogik” würden ja auch recht gut zu meinen anderen beiden Fächern (Medienwissenschaft, Psychologie) passen…

update:
hab gerade mit Moe telefoniert und irgendwo hat er ja Recht. Es wäre einfach nicht schlau Info zu schmeissen, weils wohl garantiert sinnvoller ist für mein späteres Leben mit Info weiterzumachen. Nicht nur bezüglich der allgemeinen Joblage da draussen, sondern auch bezüglich meines Forschungs-/Anfertigungsinteresses an/von Computerspielen…
und nach dem Grundstudium wird es ja auch viel entspannter, von daher heisst es wohl wirklich:
Zähne zusammenbeissen!

Tags:

Biete 20 Euro für…

21. Mai 2005 3 Kommentare

denjenigen (oder natürlich auch diejenige), der/die mir meinen aktuellen Übungszettel für Technische Informatik II bis Montag Morgen erklären und/oder lösen kann. =)

Kleiner Ratschlag von mir:
Studiert NIEMALS Informatik… (egal, ob im Hauptfach oder Nebenfach…, alles scheiße)

Tags: