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Archiv für Mai, 2007

Personality Disorder Test III

21. Mai 2007 6 Kommentare
Disorder Rating
Paranoid: Low
Schizoid: Low
Schizotypal: High
Antisocial: Low
Borderline: Moderate
Histrionic: Moderate
Narcissistic: Low
Avoidant: Very High
Dependent: High
Obsessive-Compulsive: Moderate

Personality Disorder Test
Personality Disorder Information

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Personality Disorder Test II

21. Mai 2007 3 Kommentare
Personality Disorder Test Results

Paranoid |||||||||||| 50%
Schizoid |||||||||||| 50%
Schizotypal |||||||||||||||| 66%
Antisocial |||| 14%
Borderline |||||||||||||||||||| 82%
Histrionic |||||||||||| 46%
Narcissistic |||| 14%
Avoidant |||||||||||| 42%
Dependent |||||||||||||||||| 74%
Obsessive-Compulsive |||||| 26%

Take Free Personality Disorder Test
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Schach ist Politik

21. Mai 2007 Comments off

“'Sie müssen aufhören, Putin wie einen Demokraten zu behandeln.' So lautete der Appell des ehemaligen Schachweltmeisters und russischen Oppositionellen Garri Kasparow an den Westen.”

[tagesschau.de - Quiz]

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Corts scheidet aus Landespolitik aus

15. Mai 2007 2 Kommentare

“WIESBADEN
Corts scheidet aus Landespolitik
Wissenschaftsminister Corts (CDU) hat seinen Abschied aus der Landespolitik zum Ende der Legislaturperiode erklärt. Er werde aus dem Ministeramt ausscheiden und sich bei der Landtagswahl 2008 nicht mehr um ein Mandat bewerben, sagte Corts am Montag. Angaben zu seinen weiteren Plänen machte er nicht.”

[Corts scheidet aus Landespolitik | Nachrichten | hr]

Wenn das nicht ein Grund zu feiern ist, dann weiss ich ja auch nicht. :D

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Beobachtersysteme. Eine systemtheoretische Betrachtung von Weblogs und ihren Wechselwirkungen mit herkömmlichen Massenmedien

9. Mai 2007 2 Kommentare

Letztes Semester habe ich eine Hausarbeit zum Thema “Beobachtersysteme. Eine systemtheoretische Betrachtung von Weblogs und ihren Wechselwirkungen mit herkömmlichen Massenmedien” im Rahmen meines medienwissenschaftlichen Hauptseminars “Theorien und Konzepte der Öffentlichkeit” bei Prof. Dr. Dörner, Autoren des Buches “Politainment”, geschrieben.

1 Einleitung
Niklas Luhmanns Systemtheorie ist eine Theorie mit Universalitätsanspruch. Luhmann versteht seine Theorie als Theorie, die den gesamten Gegenstandsbereich der Soziologie beschreiben können soll. Dabei rückt er besonders den Begriff der Kommunikation in den Vordergrund, da sie für ihn für den Fortbestand von sozialen Systemen maßgeblich ist.

Diese Arbeit dagegen wird sich speziell dem Aspekt der Beobachtung bei Weblogs widmen. Im folgenden soll untersucht werden, wie sich Weblogs, als verhältnismäßig junge Medien, und die herkömmlichen Massenmedien gegenseitig beobachten und welche Wechselwirkungen zum Tragen kommen.
Der Begriff der „herkömmlichen Massenmedien“ wird in dieser Arbeit sehr beiläufig benutzt und soll bezeichnen, was Luhmann ganz allgemein als Massenmedien definiert: „Einrichtungen der Gesellschaft [...], die sich zur Verbreitung von Kommunikation technischer Mittel der Vervielfältigung bedienen“ (Luhmann 1996b: 9), schließt dabei aber Weblogs aus. Diese Verwendung des Begriff erfolgt in dieser Arbeit aus rein sprachlich-pragmatischen Gründen, inwiefern sie haltbar ist, wird in Kapitel 4.1 geklärt.

Um darzustellen wie die Beobachtungen zwischen herkömmlichen Massenmedien und Weblogs ablaufen und welche Wechselwirkungen aus diesen resultieren, werde ich im folgenden in Kapitel 2 auf die wichtigsten theoretischen Grundlagen Luhmanns bezüglich der Beobachtung eingehen mit besonderem Schwerpunkt auf Beobachtung zweiter Ordnung.
Kapitel 3 dient der Beschreibung von Weblogs, zum einen von der technischen Seite her, zum anderen wird auch näher untersucht werden, inwiefern Interaktion zu tragen kommt zwischen verschiedenen Weblog-Autoren.
Im 4. Kapitel folgt dann schließlich der Versuch Weblogs mit systemtheoretischem Vokabular zu beschreiben, auf den Aspekt der Beobachtung zweiter Ordnung von Seiten der Weblogs näher einzugehen und letztendlich die wechselseitige Beobachtung von Weblogs und Massenmedien und daraus resultierenden Effekte zu analysieren.
Im letzten Kapitel, dem Fazit, werde ich die Ergebnisse zusammenfassen.

Die Hausarbeit ist als .pdf Datei hier erhältlich. Anmerkungen, Anregungen oder Kritik sind willkommen.
Vielen Dank an Lia für den regen Gedankenaustausch und das Korrektur lesen. :)

Die Arbeit ist unter einem “Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland” Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/ oder schicken Sie einen Brief an Creative Commons, 559 Nathan Abbott Way, Stanford, California 94305, USA.
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Joost

7. Mai 2007 8 Kommentare

Taggesschau.de hat einen längeren Artikel über Joost, ein p2p online tv programm, das sehr interessant klingt. Leider braucht man eine invitation, um sich für die beta anzumelden. Kann mir evtl. jemand eine zukommen lassen? :)

update:
Sam Lu von gosammy.com hat 999 invites zu verschenken und war so freundlich mir einen zu geben. :) Gleich mal ausprobieren!

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Kurzfilmtage Oberhausen: Aufschub

7. Mai 2007 Comments off

So, ich hätte noch einiges zu schreiben. Das mache ich morgen. Da mein Flug gen Zürich morgen in aller Frühe geht (5 Uhr aufstehen), ziehe ich es im Moment vor zu schlafen.

Aber der Rest samt Fazit folgt noch.

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Kurzfilmtage Oberhausen: DEUTSCHER WETTBEWERB 4 – Part1

6. Mai 2007 Comments off

VALI ASR – JULI 2006 (Norman Richter)

Bisher der einzige richtige Stummfilm. Null Sound. Ganz schön anstrengend. Immerhin ist meine Platznachbarin im Kino daraufhin eingeschlafen. Der Kurzfilm von 14 Minuten besteht aus unglaublich langen Einstellungen. Schiere Ewigkeiten lässt Richter die Bilder stehen. Und das obwohl die Bilder dies, bei flüchtigem Hinsehen, nicht unbedingt nötig gemacht hätten. Vali Asr ist die längste Straße Teherans. 24 Kilometer lang führt sie einmal quer durch die Stadt. Das lässt den Schluss zu, dass der Film dort gedreht wurde. Es werden abwechselnd Gesichter in nahen Einstellungen von IranerInnen und Pick Ups von einzelnen Gegenständen gezeigt. So entsteht eine Assoziationskette, die jeden Gegenstand dem zuvor gezeigten Gesicht zuordnet. Und so widerum beginnt bei jedem Gesicht die Antizipation beim Zuschauer, welchen Gegenstand er bei jedem Gesicht erwarten könnte. Schon kompromisslos, diesen Prozess über 14 Minuten zu zeigen, aber manchmal sollten Ideen eben kompromisslos ausgeführt werden.

DETEKTIVE (Andreas Goldstein)

Von deutschen Stasifilmen könnte man ja eigentlich fürs erste genug haben. KÖNNTE. Detektive ist eine teils richtig richtig komische Erzählung des Stasi-Spitzelwesens in der DDR. Zwei Detektive suchen eine Frau auf, deren schriftstellerischer Mann sich in den Westen abgesetzt hat. „Sie wissen warum wir hier sind?“ ist der Satz mit dem sich die beiden in ihre Wohnung einladen. In der Folge beginnt ein aberwitziges Spiel in denen Spitzel Spitzel anheuern, Spitzel zu Schriftstellern werden, jeder jeden duzt und mit Decknamen anredet, Spitzel mit Verdächtigen schlafen, skurrile Dialoge geführt werden und Fakten unwichtig sind, denn sie täuschen. Worauf es ankommt sind „Hintergründe, Nebensächlichkeiten, Psychologie“. Detektive ist s/w gedreht, und überrascht nach dem anfänglichen Crime Story Flair mit dem Überzeichnen der Realität in die Komik. Super.
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Kurzfilmtage Oberhausen: INTERNATIONALER WETTBEWERB 5

6. Mai 2007 Comments off

CARE (Corinna Faith)

Mali ist mobiler Altenpfleger. Und schwarz. Seine Patienten sind ausschliesslich Weiße. Alte Weiße, deren Stolz und deren Sehnsucht auf ihr Leben in der Jugend ihm seine Arbeit schwer machen. Die allein lebenden Menschen die er stets unter dem Zeitdruck des Termins beim nächsten Patienten besucht, leben alleine. Die ‚üblichen’ Probleme wie das Vortäuschen der Medikamenteneinnahme und das Weigern mit dem Rauchen zu stoppen werden mit seinem Besuch bei Archibald ein gutes Stück kleiner. Archibald war beim Militär und hat am meisten damit zu kämpfen, dass er nicht mehr für sich sorgen kann. Er lehnt jede Hilfe ab, sieht diese nicht als nötig an. Bissig gibt nicht nur er sich, auch sein Hund sei keinesfalls „friendly“. Malis Bemühen in all diesen Situationen die nötige Ruhe, Geduld und Freundlichkeit zu bewahren hat zur Folge, dass mit dem Verlassen der Wohnungen eine Last in Form von Flüchen von ihm abfällt. Dass Archibald Mali unterstellt ihm seinen Ehering gestolen zu haben, macht die Sache nicht eben einfacher. In dieser Konstellation zeigt Faith weder kitschig noch unglaubwürdig, wie die beiden miteinander ins Reine kommen.
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Kurzfilmtage Oberhausen: DEUTSCHER WETTBEWERB 3

6. Mai 2007 Comments off

CIGARETTA MON AMOUR – PORTRAIT MEINES VATERS (Rosa Ziegler)

In sehr poetischen s/w Bildern zeigt Ziegler ihren Vater, der in einem offenbar recht einsamen Lebensabschnitt all seine Zeit seiner einen grossen Leidenschaft widmet: Dem rauchen. Es ist kein Bild zu sehen in dem er nicht entweder raucht oder sich seine nächste Zigarette dreht. Der Sechsminüter ist absolut nonverbal. Dennoch passiert zwischen Bild und Ton viel. Der vornehmlich in Innenräumen spielende Kurzfilm wird auf der Tonebene ausschliesslich von Aussengeräuschen begleitet. Wenn der alte Mann sich in seinem Appartement befindet sind es Stadtgeräusche, Strassenverkehr in erster Linie. Bei den wenigen Bildern im Freien, dominieren Vögel den Ton. Der rauchende Protagonist macht den Eindruck, ein interessanter Mensch zu sein. Aber wie soll das bestätigt oder widerlegt werden können. Der Film wird ja ausschliesslich auf das Rauchen und das lustvolle Ausstossen und Beobachten des Zigarettenqualms reduziert. Dieser Mangel an Erklärunslieferung ist aber in keinem Fall störend. Vielmehr ist es herrlich diese absolute Konzentration auf dieses eine Element zu beobachten. Dabei wird ein grossartiges Spiel von Licht und Schatten eingesetzt. Die Blicke des Alten sind dabei verträumt bis verloren ins Leere gerichtet. Seine Wege reichen fast nur vom Bett, zur Fensterfront, zur Bücherwand. Zigarette um Zigarette um Zigarette. Ein tolles Beispiel wie aus einem kleinen Thema äusserst zurückhaltend etwas Wunderschönes gemacht werden kann.

LABILE ZONE (Christoph Janetzko)

Und wieder etwas aus dem Bereich Experimental. Im Zeitraffer ist schneller Wolkenzug zu sehen. Eine Landschaft ist an der unteren Bildkante zu sehen. Fast das ganze Bild ist Himmel. In Kombination mit dem Sounddesign entsteht so eine apokalyptische Stimmung. Immer wieder bricht aus den Wolken vereinzelter Regen hervor. Donnergrollen. Vereinzelt bricht die Sonne durch die Wolken. Das Bild wechselt durch die sich verändernde Wolkenkonstellation ständig in seiner Helligkeit. Und auch die Farben stehen in einem ständigen Wechselspiel zwischen bedrohlichem Grau, lichtem Gelb und unheilverkündenden Blautönen. Ich habs gemocht.

HOTEL PARADIJS (Jan Krüger)

Der 30minütige Film hat keine einheitliche Kameraarbeit. Es sind Bilder in s/w, in Farbe, feinkörnig und stark grobkörnig zu sehen. Die Geschichte: Ein junges schwules Päärchen, ein Holländer (Christiaan) und ein Deutscher (Paul), lebt in Amsterdam. Während die dominante Figur der Beziehung, der Holländer als Fotograf arbeitet, verdient sich der etwas jüngere Paul seine Brötchen in einem Kino als Kartenabreisser. Dort lernt er Clair kennen. Die beiden mögen sich. Er verbringt einige Nächte zusammen mit Claire in Amsterdam und vernachlässigt seinen Liebhaber. Die Freundschaft zwischen Paul und Claire scheint irgendwo zwischen Seelenverwandtschaft und sexuellem Verlangen zu liegen. Dabei ist es wieder Paul, der sich dominieren lässt. Claires Erwartungen an Paul und die Beziehung variieren ständig. Auch wechselt Claire häufig von einer starken zu einer schwachen Persönlichkeit und zwingt Paul damit immer wieder anders auf sie einzugehen. Schliesslich gesteht Paul ihr, dass er mit ihr leben will. Damit stösst er bei Claire auf Ablehnung. Sie lebe nie lange an einem Ort. Das ist Paul egal, er will auch mit ihr umherziehen. Claires Meinung ändert das nicht. Paul bricht das Verhältnis zu Christiaan ab und ist auf dem Weg zu Claire. Die jedoch ist nicht auffindbar. Lediglich ein kleines Motorboot mit dem die beiden eines Nachts in den Grachten Amsterdams unterwegs waren dümpelt lose im Hafen Amsterdams. Von Claire keine Spur. Die von Paul zu Hilfe gerufene Polizei nimmt ihn nicht ganz ernst. In Claires Zuhause, dem titelgebenden Hotel Paradijs, ist keine Spur mehr von ihr zu sehen. Paul ist in absoluter Einsamkeit, in unerfülltem Verlangen verloren. Krüger zeigt eine einfühlsam erzählte Geschichte, die für mich wieder ganz weit oben bei diesem Festival mitspielt.

BETWEEN C, D, AND F (Julia Oschatz)

Bisher glaube ich der kürzeste Beitrag den ich sah. Eineinhalb Minuten. In Landschaften, die in Öl gemalt sind, bewegt sich ein gedeckt gekleideter Mann, der einen Mauskopf trägt. Er bewegt sich gehend, fallend, mal konventionell, mal unkonventionell durch die Öl-Landschaften Mit einer Sprühdose steht er schliesslich frontal zum Publikum und sprüht in diese Richtung (also gen Publikum) in Spiegelschrift ein FUCK OFF auf eine imaginäre Glaswand, so dass es inmitten des klassischen Ölgemäldes prangt. War mal wieder was zum lachen.

DER HOLZMENSCHENBAUER (Katrin Jäger)

Dieser im Rahmen der ersten Kameraübung auf 16mm s/w an der HFF München entstandene Dokumentarfilm zeigt uns einen Mann, den nach Eigenaussage die Kunst gerettet hat. Früher war er als BGS-Beamter auf Anti-AKW Demonstrationen und musste Demonstranten mit deren Meinung er teilweise sympathisierte ‚bekämpfen’. Die Feststellung, dass er an diesem Leben zugrunde gehen würde und ein Traum über „Panzerkardinal Ratzinger“ (das führ ich jetzt nicht weiter aus) brachte ihn dazu, Baumstämme mit der Motorsäge zu menschlichen Skulpturen zu modellieren. Dieses Zuwenden zur Kunst habe ihn vor Alkohol und Drogen gerettet. Es erinenrt ein wenig an Don Quixote wie er einsam vor dem Baumstamm steht und fast tranceartig immer wieder die Motorsäge ansetzt und so selbst feinste Strukturen in seine Skulpturen zeichnet. Mir als Nichtbajuware fiel es meist einfacher den englischen Untertiteln zu folgen als dem polternden bayrisch. Für mich war es auch ein schönes Kontrastmittel, dieses bäuerische Sprachelement (ich will jetzt keine Hetze entfachen) mit diesen feinsinnigen Gedankengängen zu sehen. Äußerst klischeelos und von daher gut. Danke.
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