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ProtestBlog - Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen

Urheberrechtssalat

25.03.2006 - 02:12:52 - Mike
"Privatkopien sind zulässig, soweit es sich um einzelne Vervielfältigungen für den privaten Gebrauch handelt und dabei keine offensichtlich rechtswidrigen Vorlagen benutzt werden. Und natürlich darf kein Kopierschutz geknackt werden."
[Urheberrecht: "Wir machen aus Kindern keine Kriminellen" - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten]
mmmmhhhh..., also ich halte mich ja nun echt nicht für besonders clever, aber wenn wir uns mal die Realität anschauen, also den Ist-Zustand, wieviele CDs finden wir wohl ohne Kopierschutz? Aber wieso erzähl ich das überhaupt Euch...? *seufz*


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Kommentare

Towanda schrieb:

Ich hab die Sache noch immer nicht kapiert (gebe aber zu, mich nicht wirklich tief eingelesen zu haben):

Wenn ich eine Kopie auf die Art und Weise herstelle, mit der ich den Kopierschutz gar nicht bemerke - mach ich mich strafbar oder hab ich dann einfach Glück gehabt?

Ich hab ja lange keine CD mehr gekauft, doch bei den letzten hatte sich grip unter Linux für den Kopierschutz genau null interessiert. Auch Einlesen mit einem Apfelrechner ging mit denen problemlos.
Oder hat die Industrie inzwischen nachgelegt (von Sonys Rootkit mal angesehen)?
25.03.2006 10:22:49

Moe schrieb:

Wer kauft denn heutzutage schon noch CDs? Ich nicht, denn ich hab keine Lust als Dieb beschimpft zu werden.
26.03.2006 11:55:50

Jasper schrieb:

@moe:
also ich kaufe definitiv gerne original cds. sicher, man muss abstriche machen und einiges in kauf nehmen. die vorteile wie ein unterstützen der jeweiligen künstler, und optik/haptik einer cd samt schönem cover überweiegen bei mir aber eindeutig.

ich kopier mir einen roman, den ich lesen möchte, auch nicht auf papier. klar, da ist einiges anders. trotz copyrights kann dich niemand davon abhalten, das teil auf den kopierer zu schmeißen. während aber viele leute ein problem damit zu haben scheinen, einen guten roman kopiert zu lesen (immerhin machts keiner den ich kenne :P), haben nur wenige ein problem damit gute musik 'kopiert' zu hören. ich find das irgendwie komisch.
26.03.2006 17:51:15

Mike schrieb:

naja... in erster Linie unterstützt man heutzutage ja mit dem Kauf von CDs leider nicht die Künstler, sondern lediglich deren Labels... bei independent Musik sieht das anders aus, aber das ist ja leider nur ein sehr kleiner Markt.

Dein Beispiel mit dem Roman hakt, glaube ich. Ich glaube nicht, dass niemand Romane kopiert aufgrund des Unrechtsbewusstsein, sondern der Problematik der Durchführbarkeit. Ich mein, wer will schon 2h in nem copy-shop stehen und Seite für Seite umblättern und kopieren?
26.03.2006 17:55:20

Jasper schrieb:

ob major oder indie. das überlasse ich mal dem künstler selber wo er unterschreibt. beide (major+indie) bieten ihrem schützling aber ein dach über dem kopf. viele indies gehören mittlerweile ja eh einem der vier majors emi, sony bmg, universal und warner. meist wird dann ja spätestens für den vertrieb auf die ausgefahrenen sprich günstigen vertriebswege der majors zurückgegriffen. ist mir ehrlich gesagt auch lieber, als ständig umsonst in den plattenladen zu rennen weil irgendein indie-label es woche um woche verrafft, bestellungen auszuliefern.
zu dem copyshop-ding: ok, stimmt. aber prinzipiell: ist es dir egal, ob du aus einem buch liest oder von 100 kopierten dina4 seiten?
26.03.2006 19:55:39

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