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ProtestBlog - Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen

CSU Propaganda...

17.11.2005 - 17:35:52 - Mike
"- Lassen sich denn Belege für eine Verbindung zwischen so genannten Killerspielen und Jugendgewalt anführen, wissenschaftliche Studien etwa?

Maria Eichborn: Gerade auch im Zusammenhang mit dem Schulmassaker in Erfurt 2002 hat es Bestätigungen gegeben, denen zufolge entsprechende Filme oder Spiele durchaus einen negativen Einfluss ausüben. Ursprünglich herrschte die Meinung vor, dass es ja nicht so schlimm sei, wenn diese Filme oder Spiele von den Eltern entsprechend begleitet würden. Weil sich das nicht bestätigt hat, besteht hier ein klarer Handlungsbedarf."
[TP: "Unsere Forderung ist nicht populistisch"]

Wer hat der denn ins Gehirn geschissen?
Das man in der Tat mal über Computerspiele und die Auswirkungen ihrer Gewaltdarstellungen reden sollte, dagegen sagt ja keiner was..., aber das diese Aussage nicht nur bloßer Populismus ist, das kann mir keiner erzählen.

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Kommentare

djo schrieb:

Auf die Idee, Grimms Märchen nach Gewaltszenen zu durchforsten, kommt diese nette Frau anscheinend nicht. Oder eben den von TP schon erwähnten "Struwwelpeter", einen klassischen Gore-Bilderbogen. Aber das kommt ja auf keinen Fall in Frage...
20.11.2005 16:10:43

djo schrieb:

PS: Wenn ich mich recht an mein HS zu "Vorfilmische Projektionskünste" erinnere, dann sind die Moritatentafeln und die sog. "Bänkelsänger" durchaus nicht gerade zimperlich gewesen in der Auswahl der rübergebrachten Inhalte. Das machte ja gerade den Reiz aus, v.a. ökonomisch. Dass sich daraus u.a. der Film entwickelte, lag zum grossen Teil eben an der Akzeptanz der rohen Inhalte von Seiten der Bevölkerung (wobei ich jetzt keine soziologische Beschreibung der primary-group vornehmen möchte...).
20.11.2005 16:19:18

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