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ProtestBlog - Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen

GCDC - Mark Overmars: Scientific Challenges for Game Design

19.08.2005 - 13:33:26 - Mike
Ein weiterer sehr interessanter Vortrag, den ich hören konnte trug den Titel "Scientific Challenges for Game Design" und wurde gehalten von Mark Overmars von der Universität Utrecht. Leider war ich bei diesem Vortrag schon ziemlich müde, von daher leider nur kurz und leider auch recht unvollständig.
Warum sollten Spiele akkademisch untersucht werden?
Weil sie viele Gebiete berühren: Bildung, training und simulation, Entscheidungsfindung, Kunst, User Interface, etc.
Mark Overmars erläuterte, dass man Computerspiele gut in der Bildung einsetzen könne... und damit meint er nicht nur den Kompetenzgewinn durchs Spielen und nicht nur Lern-Software, sondern auch, dass seine Studenten dadurch lernen, dass sie Spiele designen über Themen, die sie lernen sollen. Also: Game Design as Education.
Wie gesagt, so fit war ich nicht mehr... auf jeden Fall kam er dann irgendwie auf NPCs und ihre kognitiven Fähigkeiten zu sprechen (was da der Zusammenhang mit dem Thema war, weiss ich leider nicht mehr... *rotwerd*). Auf jeden Fall forderte er: "characters should sense and react to their environment." Im speziellen sollten sich ihre Sinne auf proximity, visibility, noise und smell beziehen. Er fordert, dass sie in der Lage sein sollten ihre Sinneseindrücke wirklich zu interpretieren. So sollte eine Verkleidung, die der Spieler bzw. des Spielers elektronischer Stellvertreter anlegt, nicht einfach nur 1 bit sein (Verkleidung an/Verkleidung aus), sondern ein komplexer Interpretationsprozess.
In seinem Fazit kam er dann wieder auf die akkademische Welt zu sprechen. Er stellte Computerspiele als eine "multi-disciplining area" dar, die "many domains" berührt (siehe oben) und daher auch von vielen unterschiedlichen Disziplinen untersucht werden sollte (wie z.B. von der Informatik, Literaturwissenschaften, Medienwissenschaft, Psychologie, Pädagogik, Kunst, etc.). Auch, aber keineswegs nicht nur, wegen ihres "large economic impact" sollten Computerspiele ernster genommen werden, da sie eben eine grosse Anzahl an Gebieten berühren(siehe oben (Bildung, training und simulation, Entscheidungsfindung, Kunst, User Interface, etc.)).

siehe auch: www.upgear.nl

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