Nachdem ich letztes Semester ja ein Referat über das Thema "John Fiske: "Die Überwachung der Stadt..." gehalten hatte, folgt hier nun endlich die dazugehörige Hausarbeit:
Kapitel 1: Einleitung
Fiskes Text „Die Überwachung der Stadt: Weißsein, der schwarze Mann und demokratischer Totalitarismus“ untersucht die sich immer schneller ausbreitende Videoüberwachung in US-amerikanischen Städten. Seine Untersuchung differenziert stark zwischen den verschiedenen Rassen, die überwacht werden und geht auch auf die Auswirkungen auf die Bürgerrechte ein. Er beschreibt mithilfe des Begriffes der „urbanen Scan-Landschaft“ nach Davis (Fiske 2001: 312) wie sich die Videoüberwachung immer stärker ausbreitet, immer mehr öffentliche Räume überwacht und so auch immer stärker in die Privatssphäre der Menschen eingreift.
Fiske zeigt aber auch Widerstandspotentiale auf, wie z.B. die Gegenüberwachung. Er bezeichnet sie als „die unmittelbarste Möglichkeit zum Widerstand“ (Fiske 2001: 325). Er führt aus, dass Gegenüberwachung wichtig sei (genauso wie die Boulevardpresse und Pornografie), da die Funktionsweise der Macht und die Taten der Mächtigen von eben diesen in der Unsichtbarkeit versteckt würden. Bei Gegenüberwachung, so Fiske, geht es darum, diese „Regelungen der Sichtbarkeit“ (Fiske 2001: 325) zu bekämpfen und Verhaltensweisen sichtbar zu machen, die von Seiten der Mächtigen aus eigentlich im Verborgenen gehalten werden sollen.
Ich werde im Folgenden untersuchen, welche Auswirkungen die Videoüberwachung auf die Privatheit der von ihr überwachten Individuen hat, wie Privatheit definiert ist und schließlich dazu übergehen den Begriff der Gegenüberwachung genauer vorzustellen. Daran anschließen wird eine kurze Analyse der Symmetrie der Überwachung innerhalb unserer Gesellschaft und ein Exkurs zum von Fiske (2001: 316) so genannten „street wisdom“ über die Videoüberwachung in Städten.
Die Hausarbeit ist als .pdf Datei
hier erhältlich. Anmerkungen, Anregungen oder Kritik sind willkommen.
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