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Weisheit
30.07.2006 - 18:41:17 - Mike
Meine Mutter sagt, sie hätt gehört,
Der Orgasmus der Frau findet im Gehirn statt
Danke, lieber SysAdmin
28.07.2006 - 14:38:45 - Mike
Heute ist der "System Administrator Appreciation Day". Von daher: Danke, lieber SysAdmin von meinem Hoster http://www.all-inkl.com. Du bist der Beste! :D
Das Leben des Michael M.
24.07.2006 - 00:35:56 - Mike
Heute erzähle ich Euch ein bisschen von meinem Wochenende, zumindest von dem Teil an den ich mich noch erinnern kann. ;)
Freitag begann stressig, renovierte ich doch Moes Wohnung in Giessen, da er ja zur Zeit in Innsbruck lebt und endlich mal seine Wohnung hier loswerden wollte..., glücklicherweise zahlte er die Renovier-Verpflegung, also hatte ich genug Bier... Das Streichen dauerte dadurch evtl. ein bissl länger als nötig, aber who cares?
Abends ging es dann ins Exxtra auf die Verabschiedungsparty meiner Kommilitonen Felix und Golo und einem anderen netten Menschen namens Markus. Gut voll, alle Leute da mit denen man die letzten 4 Semester verbracht hat, bonding-Dialoge, viele Emotionen (meist wehmütige...) und Jägermeister für 1 EUR. Die und die waren auch da und haben mir Unterstützung geleistet. ;)
Irgendwann morgens (was weiss ich wieviel Uhr es war, es gibt Parties bei denen Raum und Zeit völlig dekonstruiert werden) wurden wir rausgeschmissen und zogen mit ein bissl Bier und bisschen Nahrung hoch zur Burg. Ab hier verschwimmen meine Erinnerungen noch stärker (sofern das überhaupt möglich ist). In meinem Gehirn übrig bleibt ein Gewirr von Gefühlen, Assoziationen und Stimmungen. Gefühle und Stimmungen, die ich lange nicht mehr hatte, die mir aber doch sehr fehlen. Mein Leben ist viel zu wenig wie einer dieser Teenie-Highschool-Filme und viel zu oft wie ein Film Noir. Ich werde dieses Gewirr lange in meinem Gehirn aufbewahren und mich gerne daran zurück erinnern. Ist es doch eine Erfahrung, die ich leider (gerade in letzter Zeit, in meiner Jugend war das noch anders) viel zu selten gemacht habe... Ich denke, der passende Begriff, um dieses Gewirr zu beschreiben, lautet: dazu gehören. Mit allen Rechten, Pflichten, positiven und negativen Emotionen, allem Herzschmerz, allen zwischenmenschlichen Konflikten und körperlichen Kontakten... einfach Mensch sein.
Das ich dies nicht in 4 Semestern in dieser neuen Stadt geschafft habe, spricht wohl Bände über mich..., aber jetzt kenne ich zumindest den Weg.
Freitag begann stressig, renovierte ich doch Moes Wohnung in Giessen, da er ja zur Zeit in Innsbruck lebt und endlich mal seine Wohnung hier loswerden wollte..., glücklicherweise zahlte er die Renovier-Verpflegung, also hatte ich genug Bier... Das Streichen dauerte dadurch evtl. ein bissl länger als nötig, aber who cares?
Abends ging es dann ins Exxtra auf die Verabschiedungsparty meiner Kommilitonen Felix und Golo und einem anderen netten Menschen namens Markus. Gut voll, alle Leute da mit denen man die letzten 4 Semester verbracht hat, bonding-Dialoge, viele Emotionen (meist wehmütige...) und Jägermeister für 1 EUR. Die und die waren auch da und haben mir Unterstützung geleistet. ;)
Irgendwann morgens (was weiss ich wieviel Uhr es war, es gibt Parties bei denen Raum und Zeit völlig dekonstruiert werden) wurden wir rausgeschmissen und zogen mit ein bissl Bier und bisschen Nahrung hoch zur Burg. Ab hier verschwimmen meine Erinnerungen noch stärker (sofern das überhaupt möglich ist). In meinem Gehirn übrig bleibt ein Gewirr von Gefühlen, Assoziationen und Stimmungen. Gefühle und Stimmungen, die ich lange nicht mehr hatte, die mir aber doch sehr fehlen. Mein Leben ist viel zu wenig wie einer dieser Teenie-Highschool-Filme und viel zu oft wie ein Film Noir. Ich werde dieses Gewirr lange in meinem Gehirn aufbewahren und mich gerne daran zurück erinnern. Ist es doch eine Erfahrung, die ich leider (gerade in letzter Zeit, in meiner Jugend war das noch anders) viel zu selten gemacht habe... Ich denke, der passende Begriff, um dieses Gewirr zu beschreiben, lautet: dazu gehören. Mit allen Rechten, Pflichten, positiven und negativen Emotionen, allem Herzschmerz, allen zwischenmenschlichen Konflikten und körperlichen Kontakten... einfach Mensch sein.
Das ich dies nicht in 4 Semestern in dieser neuen Stadt geschafft habe, spricht wohl Bände über mich..., aber jetzt kenne ich zumindest den Weg.
I am tired
14.07.2006 - 08:57:26 - Mike
widersprüchliche Scheisse von Schäuble
12.07.2006 - 06:50:44 - Mike
"Der friedliche Ablauf der WM bestärke ihn eher darin, dass es keine Entwarnung geben dürfe, sagte Schäuble am Dienstag bei seiner 'Sicherheitsbilanz' von der WM. Das vierwöchige Fußball-Großereignis habe gezeigt, 'dass sich Fröhlichkeit und Sicherheit nicht ausschließen, sondern ergänzen und sogar bedingen'. Deutschland habe aber auch einfach 'Glück' gehabt, dass die generelle Bedrohung durch den internationalen Terrorismus 'nicht konkret' geworden sei. Deswegen dürfe man jetzt nicht glauben, die Gefahr sei nicht mehr so groß."[FR online - Politik]
Nur damit ich das richtig verstehe: Eben weil NICHTS passiert ist und es auch gar keine KONKRETE Drohung irgendwelcher "terroristischer" Anschläge während der WM gab, müssen die
Ich bin ein superordentlicher Mensch. Mein Zimmer ist immer superordentlich und sauber. Man kann jederzeit vom Fussboden essen... und eben WEIL es immer so sauber und ordentlich ist, hol ich mir ne Putzfrau.
Das ist eine dermassen perfide Logik, dass mir wirklich die Worte fehlen. Wie soll man das nennen, wenn nicht "widersprüchliche Scheisse" ?
Lost Highway (spoiler included!)
10.07.2006 - 23:07:31 - Mike
Heute in meinem Hauptseminar "Film Noir", gehalten von Dr. Burkhard Röwekamp, Autor des Buches "Vom film noir zur méthode noire. Die Evolution filmischer Schwarzmalerei", sprachen wir über den Film "Lost Highway" von David Lynch.
Folgender Text wird für alle, die den Film nicht kennen, absolut keinen Sinn ergeben..., aber zu versuchen die story zu erklären würde seeeehr lange dauern und ich weiss nicht einmal, ob es mir überhaupt gelingen würde...
Da wir uns im Seminar einig waren, dass bei Lost Highway die Narration am bemerkenswertesten ist, werde ich mich im Folgenden primär auf diese beschränken. Die grundlegendste Erkenntnis war, dass die Narration von Lost Highway keinen Sinn ergibt, anders formuliert: sie ist nicht konsistent. Es gibt gewisse logische Lücken und Inkonsistenzen, die nicht erklärt werden können.
So diskutierten wir relativ lange, ob der sog. Mystery Man lediglich ein psychologisches Konstrukt der gestörten Psyche von Fred ist, oder nicht. Wir kamen zu dem Schluss, dass dies nicht der Fall sein kann, da Eddy am Ende, kurz vor seinem Tode, beide anspricht und fragt, wer er denn sei, ihn also auch sehen kann (was wohlgemerkt eine weitere Inkonsistenz ist, denn eigentlich müssten sich Eddy und der Mystery Man ja kennen). Punkte wie diesen, die einfach keinen Sinn ergeben, gibt es zu Hauf: Das Telefonat mit dem Mystery Man auf der Party, die Transformation von Fred zu Pete und wieder zurück, die zweite Frau auf dem Foto, die chronologische Abfolge des Films, etc.
Ausserdem spielt der Film stark mit Zuschauererwartungen, so werden immer wieder Dinge/Gegenstände/Gegebenheiten gezeigt, die der Hollywood-sozialisierte Zuschauer als mögliche Hinweise deutet, diese dann aber nie bedient. Der Film scheint also von Sinnangebote zu leben, die den Zuschauer bei Stange halten und ihm Orientierung bieten sollen, in Wirklichkeit aber keine sind. Es geht mehr um Vorstellungen und Assoziationen als um tatsächliche Inhalte.David Bordwell würde dies als filmischen Exzess bezeichnen.
Fazit:
Bei der Interpretation dieses Films, kann man folglich nicht die Narration als Werkzeug benutzen, sondern sollte sich die Struktur des Filmes näher anschauen.
Der Film ist ein stark formalistisch geprägter Film, dessen Struktur/Logik in Analogie zum Zerfall der Psyche des Protagonisten Fred zu sehen ist. Es handelt sich hierbei also um eine radikale Subjektivierung durch die Eindeutigkeit aufgelöst wird und sich die Realität nicht mehr nachvollziehen läßt.
Folgender Text wird für alle, die den Film nicht kennen, absolut keinen Sinn ergeben..., aber zu versuchen die story zu erklären würde seeeehr lange dauern und ich weiss nicht einmal, ob es mir überhaupt gelingen würde...
Da wir uns im Seminar einig waren, dass bei Lost Highway die Narration am bemerkenswertesten ist, werde ich mich im Folgenden primär auf diese beschränken. Die grundlegendste Erkenntnis war, dass die Narration von Lost Highway keinen Sinn ergibt, anders formuliert: sie ist nicht konsistent. Es gibt gewisse logische Lücken und Inkonsistenzen, die nicht erklärt werden können.
So diskutierten wir relativ lange, ob der sog. Mystery Man lediglich ein psychologisches Konstrukt der gestörten Psyche von Fred ist, oder nicht. Wir kamen zu dem Schluss, dass dies nicht der Fall sein kann, da Eddy am Ende, kurz vor seinem Tode, beide anspricht und fragt, wer er denn sei, ihn also auch sehen kann (was wohlgemerkt eine weitere Inkonsistenz ist, denn eigentlich müssten sich Eddy und der Mystery Man ja kennen). Punkte wie diesen, die einfach keinen Sinn ergeben, gibt es zu Hauf: Das Telefonat mit dem Mystery Man auf der Party, die Transformation von Fred zu Pete und wieder zurück, die zweite Frau auf dem Foto, die chronologische Abfolge des Films, etc.
Ausserdem spielt der Film stark mit Zuschauererwartungen, so werden immer wieder Dinge/Gegenstände/Gegebenheiten gezeigt, die der Hollywood-sozialisierte Zuschauer als mögliche Hinweise deutet, diese dann aber nie bedient. Der Film scheint also von Sinnangebote zu leben, die den Zuschauer bei Stange halten und ihm Orientierung bieten sollen, in Wirklichkeit aber keine sind. Es geht mehr um Vorstellungen und Assoziationen als um tatsächliche Inhalte.
Fazit:
Bei der Interpretation dieses Films, kann man folglich nicht die Narration als Werkzeug benutzen, sondern sollte sich die Struktur des Filmes näher anschauen.
Der Film ist ein stark formalistisch geprägter Film, dessen Struktur/Logik in Analogie zum Zerfall der Psyche des Protagonisten Fred zu sehen ist. Es handelt sich hierbei also um eine radikale Subjektivierung durch die Eindeutigkeit aufgelöst wird und sich die Realität nicht mehr nachvollziehen läßt.









