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Gregor Gysi: Über die Chancen eines modernen Sozialismus
27.01.2007 - 10:03:22 - Mike
Wie bereits gebloggt, war Gregor Gysi kürzlich in Marburg, was ich mir natürlich nicht hab entgehen lassen. Ich werde im Folgenden versuchen seine zentralen Thesen vorzustellen, kann aber keine Garantie auf Richtigkeit geben, da er mich teilweise inhaltlich abgehängt hat. Der Mann hat schliesslich einen Doktortitel und ich bin lediglich Student im 5. Semester. Fehler und Ungenauigkeiten bitte ich folglich zu entschuldigen. [Mehr!]
erster Schnee des Jahres
26.01.2007 - 12:20:36 - Mike
Schüttel Dein Haar
23.01.2007 - 18:39:56 - Mike
Es gibt Stimmen (eigentlich nur eine), die sagen, ich solle mir die Haare schwarz färben und die Länge bis leicht über die Ohren stutzen.
Meinungen?
Meinungen?
Grund zur Sorge?
23.01.2007 - 15:19:36 - Mike
Ist das ein Grund zur Sorge oder kann man das als Windows Benutzer einfach ignorieren? =)
Es ist natürlich kein Grund zur Sorge, denn selbst die keys, die der registrycleaner als suuupergefährlich ansah, waren lediglich Verweise auf irgendwelche Dateien, die es inzwischen nicht mehr gibt. Generell (ich bin Informatiker und damit glaubwürdig) ist von solchen tuning-tools/tricks abzuraten, da viele sogar die Leistung des Betriebssystems verschlechtern oder gar nichts machen
Gregor Gysi in Marburg
23.01.2007 - 14:32:52 - Mike
Gregor Gysi:Wann? Mittwoch, dem 24.01.2007 - 20.00 Uhr
Ende der Geschichte? Über die Chancen eines modernen Sozialismus
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der damit verbundenen Ausbreitung des kapitalistischen Modells bis in den letzten Winkel der Erde schien die Systemfrage ein für alle mal geklärt worden zu sein.
[...]
Nach mehr als 15 Jahren erscheint vieles wieder in einem ganz anderen Licht. Der Widerstand gegen die neoliberale Globalisierung wächst in demselben Maß, in dem deren negative Auswirkungen auch vor der eigenen Haustür offen zu Tage treten.
[...]
Als Alternativprogramm zum neoliberalen Paradigma stellt Gregor Gysi seine Thesen zur Politik eines modernen Sozialismus vor. Dabei wird er auch auf Fragen nach dem Eigentum, der ökologischen Nachhaltigkeit und der Stärkung politischer Mitbestimmung eingehen.
Wo? Audimax des Hörsaalgebäudes
1. Vorsatz des Jahres erfüllt
17.01.2007 - 21:56:35 - Mike
sneak preview
17.01.2007 - 01:54:55 - Mike
One Way (Germany, 2007, Regie: Reto Salimbeni) ist ein mittelmäßiger, belangloser Film.
Die Schauspielleistung ist befriedigend bis ausreichend, lediglich Lauren Lee Smith als Angelina konnte mich überzeugen. Til Schweiger war ausdruckslos wie immer und seine Ausraster völlig unglaubwürdig geschauspielert. Relativ komplex aufgebaute Narration mit einer sehr zweifelhaften Moral. Dick produziert. Mehr gibts nun wirklich nicht zu sagen.
Die Schauspielleistung ist befriedigend bis ausreichend, lediglich Lauren Lee Smith als Angelina konnte mich überzeugen. Til Schweiger war ausdruckslos wie immer und seine Ausraster völlig unglaubwürdig geschauspielert. Relativ komplex aufgebaute Narration mit einer sehr zweifelhaften Moral. Dick produziert. Mehr gibts nun wirklich nicht zu sagen.
Ethik der Minderheiten
14.01.2007 - 12:35:10 - Mike
[...] Die Behauptung, daß die modernen, technisch hochgerüsteten Wohlstandsgesellschaften den Prozeß der Individualisierung oder Partikularisierung vorantreiben, ist nicht neu. Der durch die Aufklärung und die Massenmedien gestützte Universalismus hat diesem Prozeß entgegengewirkt, während heute dem Universalismus, wie er in den Verfassungen und Menschenrechten zur Geltung kommt, eine andere, differenziertere Ethik der Minderheiten entgegengesetzt wird. Ob diese Ethik aus den neuen Medien entsteht oder diese nur ein Niederschlag jener ist, sei dahingestellt. [...]"[Florian Rötzer (1996): Interaktion - das Ende herkömmlicher Massenmedien. In: Rudolf Maresch (Hrsg.): Medien und Öffentlichkeit. Positionierungen Symptome Simulationsbrüche, München: Boer 1996, S. 119-134.]
Interessant, doch was genau heißt das eigentlich?
Vorher im Text führt Rötzer aus, dass erst durch Zeitschriften und Bücher (insofern die Kulturtechnik des Lesens weit genug verbreitet war) die Aufklärung und der Universalismus aufkamen, da viele Menschen mit exakt der gleichen Information versorgt werden konnten und sich daher eine große Öffentlichkeit bildete.
Dass diese große Öffentlichkeit durch neue, interaktive Medien rückläufig ist, kann ich ebenfalls gut nachvollziehen: Es gibt keine Fernsehsendung mehr, wie es am Anfang des Fernsehen der Fall war, die einfach alle erreicht. Jeder konsumiert andere Medien, selektiert andere Informationen und der gemeinsame kleine Nenner ist... nun ja... sehr klein.
Es konstituieren sich also sehr viele, deutlich kleinere Öffentlichkeiten, was wohl dem Begriff der Minderheit im Zitat entspricht. Doch was genau ist mit einer Ethik der Minderheiten gemeint? Minderheitenschutz??
Julia Franz, Doktorandin an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Uni Nürnberg, beschreibt in ihrem Artikel "Praktiken des Bloggens im Spannungsfeld von Demokratie und Kontrolle" wie neue Medien, in diesem Falle speziell weblogs, aus ihren Benutzern Subjekte - im Sinne von Foucault - machen. Ist diese Form der Subjektivierung genau das gleiche wie eine Individualisierung (und was ist überhaupt Partikularisierung?) oder lediglich eine Konsequenz daraus?
Fragen über Fragen, die sich heute, im Laufe meines Referatsgruppentreffens über den Text von Rötzer, hoffentlich noch klären werden... ansonsten freue ich mich über jeden, der/die was dazu beizutragen hat. :) Fettgedrucktes bitte besonders beachten! ;)
Humankapital, Humankapital über alles
11.01.2007 - 22:15:47 - Mike
"Darin seien die wichtigsten Kapitel der Tierphysiologie kompakt und unter Einbeziehung von verwandten Themen dargestellt worden. Der Text jedes Kapitels sei auf die wesentlichen Inhalte ausgerichtet; sämtliche Graphiken unter didaktischen Gesichtspunkten von der Co-Autorin neu erstellt worden. Wichtiges Anliegen der Autoren sei es gewesen, eine Informationsüberfrachtung zu vermeiden und zu einer besseren Studierbarkeit des Faches beizutragen."[Gießener Anzeiger - &"Kompakte Einführung in wichtigsten Lernstoff"]
Bessere Studierbarkeit wie sie dieses Lehrbuch für Bachelor-Studierende schaffen soll, wird somit reduziert auf "Vermeidung von Informationsüberfrachtung". Doch nur die Kenntnis über viele Informationen ermöglicht ein kritisches reflektieren von Behauptungen und Situationen. Erst durch ein umfassendes Studium, das nicht reduziert wird auf die nötigsten Informationen - denn etwas anderes heißt die Formulierung "Vermeidung von Informationsüberfrachtung" nicht - , sondern auch (historische) Zusammenhänge und Analogien zwischen Situationen aufzeigt, kann kritisches Denken zu Tage treten. Durch Reduktion auf "nötigste Fakten" verlieren Studierende die Fähigkeit, Aussagen bzw. Vorgedachtes, auf Richtigkeit der logischen Schlüsse zu bewerten.
Gesellschaftskritik wird somit zur Unmöglichkeit. Die BürgerInnen werden zu seelenlosen Subjekten erzogen, deren Wert von ihrer Marktfähigkeit abhängt.
betrunken
10.01.2007 - 18:30:59 - Mike
[...]
(18:17:04) rsjago: halts maul
(18:17:10) rsjago: darüber wird nicht gepodcastet
(18:17:27) Michael: HALTS MAUL
(18:27:30) Michael: Bier, Bier, Bier
(18:28:52) rsjago: bier is my bitch
(18:28:58) rsjago: and yours
(18:32:38) Michael: BITCH
(18:32:39) Michael: BIER
(18:32:43) Michael: BITCHBIER
(18:32:46) Michael: BIERBITCH
(18:33:38) rsjago: RIBIBETCH
(18:34:10) Michael: Das blog ich. ;)
(18:34:28) rsjago: ok
(18:34:35) rsjago: das kommentier ich
right now...
10.01.2007 - 13:29:34 - Mike
"[...][Tomte: The Rick Mcphail Song ]
Ich sagte: 'Cheers! es muss immer mehr in mich rein,
damit überhaupt an etwas glauben mag'
Und du berührtest mein Handgelenk,
und ein Blitz zuckte durch meine Iris
Du bist kein Mensch, du bist heilig. [...]"
UNICEF hilft Menschen
04.01.2007 - 00:49:04 - Mike
"Eine Spende für das Kinderhilfswerk UNICEF lohnt sich bekanntlich immer. Gerade jetzt können Sie aber mit doppelter Effizienz spenden: 1&1 verdoppelt jede Einzelspende bis 1000 Euro. Wenn das kein willkommener Anlass ist, UNICEF zu unterstützen!"[jurabilis - juristisches Weblog aus Berlin]
Was tut man nicht alles für den geliebten "Feind"? ;)
Kinder sind unsere Zukunft und die sieht echt düster aus...
Vorsätze fürs neue Jahr
02.01.2007 - 22:11:02 - Mike
Frohes Neues!
Meine Vorsätze fürs neue Jahr:
Meine Vorsätze fürs neue Jahr:
- öfter als letztes Jahr ins Kino gehen. Ich war letztes Jahr nur einmal im Kino und das auch ausgerechnet noch in "Deutschland. Ein Sommermärchen" (2006)
- öfter als letztes Jahr Sport treiben. Ich glaube, ich habe letztes Jahr absolut keinen Sport getrieben (mit dem Fahrrad zur Uni fahren zählt nicht)...
- mir eine Wii oder einen neuen PC kaufen
- mit meinem Mitbewohner Simon zusammen Nirvana Lieder performen
- eine WG gründen in der ich "experimentelles Sozialismuswohngedöhns" ausleben kann
- einen Kurzfilm drehen oder einen richtig guten level/mod für ein Game machen
- mit Julia endlich Jägermeister auf den Lahnbergen trinken
- wieder mal ein mittelhessisches Bloggertreffen besuchen










