Theorie des Spiels - 2. Teil
17.04.2005 - 22:43:28 - Mike
Wie ich ja berichtete, halte ich mit einem Kommilitonen zusammen ein Referat über die "Theorie des Spiels" (wasauchimmer das genau sein mag).
Ich hatte daraufhin ja sehr gute Tipps bekommen (vielen Dank nochmal an Euch beide!) und heute hatten wir schliesslich unser Planungstreffen bezueglich des Referates.
Wir haben uns jetzt vorerst auf eine grobe Gliederung geeinigt.
Wir werden wohl mit einer Vorstellung der verschiedenen Definitionsbegriffe von "Spiel" beginnen und zwei der wohl gängigen (?) Definitionsversuche beleuchten:
"Lustvolles, zweckfreies Handeln" oder "Reduktion auf Strukturmodell für Verlaeufe mit variablem Ausgang". [Adamowsky, Natascha. "Was ist ein Computerspiel?" - http://www.culture.hu-berlin.de/na/publikation/computerspiel.pdf]
Anschliessend wird mein Kollege die Spieltheorie erklären (soweit das in ein paar Minuten möglich ist) und wahrscheinlich wohl auch das Gefangenendilemma (oder ähnliches) vorstellen und vorrechnen (?).
Ein weiterer Aspekt für uns ist die psychologische Betrachtung von Spielen. Warum spielen wir überhaupt? Welche Gratifikationen werden dem Spieler vermittelt (oder auch nicht)? Inwiefern unterscheidet sich Spielen am/mit dem Computer von herkömmlichen Brettspielen? Geht es beim Spielen tatsächlich primär um "Macht, Herrschaft und Kontrolle"? [Fritz, Jürgen: Warum eigentlich spielt jemand Computerspiele? Macht, Herrschaft und Kontrolle faszinieren.
In: Jürgen Fritz und Wolfgang Fehr (Hrsg.): Computerspiele. Virtuelle Spiel- und Lernwelten. Bonn, Bundeszentrale für politische Bildung: 2003. S. 10-24. - http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/fritz_warumcomputerspiele/fritz_warumcomputerspiele.
pdf]
Das Ende sollte dann ein kurzer Ausblick über die aktuelle Diskussion "Narration vs. Ludologie" geben.
Tja, soweit unsere Grobplanung, die wahrscheinlich gar nichts mit dem endgültigen Resultat zu tun haben wird. Wie immer ist um Mithilfe gebeten:
Sollte irgendwer Unterlagen, links, videos (!!!) oder sonstwas zu einem unserer Themen haben, dann bitte her damit. ;-)
Mir persönlich fehlt ja noch irgendwie die Überleitung der Spieltheorie zu tatsächlichen Videospielen. Wenn irgendwer Literaturempfehlungen oder Links zu dem Thema hat wie Spieltheorie tatsächlich in Computerspielen Einfluss findet, bin ich überaus dankbar. Fehlt Euch sonst noch ein Thema?? Vorschläge und Kritik sind willkommen!
(btw. Sobald ich was spruchreifes zu Papier gebracht habe, werde ich zu dem Thema eine Seite im wiki eröffnen, die ich dann auch hier im blog erwähnen werde ;-) )
Ich hatte daraufhin ja sehr gute Tipps bekommen (vielen Dank nochmal an Euch beide!) und heute hatten wir schliesslich unser Planungstreffen bezueglich des Referates.
Wir haben uns jetzt vorerst auf eine grobe Gliederung geeinigt.
Wir werden wohl mit einer Vorstellung der verschiedenen Definitionsbegriffe von "Spiel" beginnen und zwei der wohl gängigen (?) Definitionsversuche beleuchten:
"Lustvolles, zweckfreies Handeln" oder "Reduktion auf Strukturmodell für Verlaeufe mit variablem Ausgang". [Adamowsky, Natascha. "Was ist ein Computerspiel?" - http://www.culture.hu-berlin.de/na/publikation/computerspiel.pdf]
Anschliessend wird mein Kollege die Spieltheorie erklären (soweit das in ein paar Minuten möglich ist) und wahrscheinlich wohl auch das Gefangenendilemma (oder ähnliches) vorstellen und vorrechnen (?).
Ein weiterer Aspekt für uns ist die psychologische Betrachtung von Spielen. Warum spielen wir überhaupt? Welche Gratifikationen werden dem Spieler vermittelt (oder auch nicht)? Inwiefern unterscheidet sich Spielen am/mit dem Computer von herkömmlichen Brettspielen? Geht es beim Spielen tatsächlich primär um "Macht, Herrschaft und Kontrolle"? [Fritz, Jürgen: Warum eigentlich spielt jemand Computerspiele? Macht, Herrschaft und Kontrolle faszinieren.
In: Jürgen Fritz und Wolfgang Fehr (Hrsg.): Computerspiele. Virtuelle Spiel- und Lernwelten. Bonn, Bundeszentrale für politische Bildung: 2003. S. 10-24. - http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/fritz_warumcomputerspiele/fritz_warumcomputerspiele.
pdf]
Das Ende sollte dann ein kurzer Ausblick über die aktuelle Diskussion "Narration vs. Ludologie" geben.
Tja, soweit unsere Grobplanung, die wahrscheinlich gar nichts mit dem endgültigen Resultat zu tun haben wird. Wie immer ist um Mithilfe gebeten:
Sollte irgendwer Unterlagen, links, videos (!!!) oder sonstwas zu einem unserer Themen haben, dann bitte her damit. ;-)
Mir persönlich fehlt ja noch irgendwie die Überleitung der Spieltheorie zu tatsächlichen Videospielen. Wenn irgendwer Literaturempfehlungen oder Links zu dem Thema hat wie Spieltheorie tatsächlich in Computerspielen Einfluss findet, bin ich überaus dankbar. Fehlt Euch sonst noch ein Thema?? Vorschläge und Kritik sind willkommen!
(btw. Sobald ich was spruchreifes zu Papier gebracht habe, werde ich zu dem Thema eine Seite im wiki eröffnen, die ich dann auch hier im blog erwähnen werde ;-) )









Kommentare
Björn schrieb:
Wann ist denn das Referat und können eventuell auch kursfremde Personen bei der Präsentation zuschauen?
Mike schrieb:
Allerdings gibt es ja auch eine "Narrativität"s Gruppe, die am 26.04.2005 vortragen wird.
Wir selbst sind am 03.05.2005 dran und ich denke mal, dass kursfremde Personen in dem Seminar willkommen sind. Ob wir jetzt 90 Leute oder 91 sind, ist ja eigentlich kein Unterschied, aber Frau Prof. Krewani ist da sicherlich die bessere Ansprechpartnerin.
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