Am Mittwoch, dem 01.02.2006 wird der Dokumentarfilm
"neue Wut" um 20.00 Uhr im Hörsaal der PhilFak (Wilhelm-Röpke-Str. 6 in Marburg) gezeigt.
neueWUT - Dokumentarfilm von Martin Kessler (90 min.)
Montagsdemos gegen Hartz IV oder der Arbeitskampf bei Opel. Es sind Wut und Angst, die die Menschen treiben: Wut über die schamlose Bereicherung bei "denen da oben" und immer neue Einsparungen "bei denen da unten". Und die Angst, sozial abzustürzen. Endgültig.
Im Mittelpunkt des Films stehen die Arbeitslose Barbara Willmann, der Opelarbeiter Paul Fröhlich, die Attac-Aktivisten Pedram Shahyar und Werner Halbauer sowie Andreas Ehrholdt, Initiator der Montagsdemos gegen Hartz IV, u.a.
Martin Keßler und sein Team haben sie über ein Jahr lang begleitet. Um zu zeigen, wohin sie ihre Wut treibt und ob aus all dem eine neue soziale Bewegung entsteht. Und wie die Regierung reagiert. Ob es ihr gelingt, die Wütenden zu besänftigen oder ob die Wut der Bürger die Regierenden zu Fall bringt.
"neueWUT" erzählt die"wahre Vorgeschichte" der vorgezogenen Bundestagswahlen und wie es weitergeht, wenn der Sozialstaat weiter abgebaut wird. Und wie eine andere Politik aussehen könnte. Dazu äußern sich im Film auch DGB-Chef Michael Sommer, Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Friedhelm Hengsbach.
Im Anschluß an die Vorführung des Filmes, wird es eine Diskussion mit dem Regisseur Martin Kessler u.a. geben.
Unterstützt wird das ganze von:
Institut für Europäische Ethnologie, Die LINKE Marburg, attac Marburg, DGB, N.N.
Eingeladen ist jeder, der interessiert ist und Eintritt ist frei.
Ob das ganze lediglich blinde linke Propaganda ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Die einzige Möglichkeit ist wohl: Hingehen.
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Kommentare
David schrieb:
Aber daß Deutschland auf dem direkten Weg in den Armutsstaat ist, und daß es kaum einem so schlecht geht wie uns, das ist mir ohnehin klar.
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