Archiv
30.06.2005 - 15:12:47 - Mike
"Das Niveau liegt unterhalb des Hochplateaus."[aus dem Programm von Bildungspöbel]
30.06.2005 - 14:34:45 - Mike
Gott schmeiß Hirn...
29.06.2005 - 16:31:02 - Mike
""Der liebe Gott hat es so eingerichtet, dass jeder eine einzigartige, nicht fälschbare Iris hat.
Der liebe Gott tut etwas für die innere Sicherheit."
(Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,251107,00.html)"
[STOP1984 - Zitate von O. Schily]
[via Stony über icq]
blogger.com spinnt?
25.06.2005 - 11:47:37 - Mike
"Irgendwie funktioniert das Layout seit gestern Nacht nicht mehr richtig, obwohl ich garantiert nichts am Template geändert habe. Auch eine Verringerung der Breite der rechten Menüleiste kann nicht verhindern, dass die Abschlusszeile des obersten Beitrags erst am Ende der Menüleiste erscheint."
[jurabilis - bLAWg - Alexander Hartmann: Hilfe!]
Alex meinte, er hätt nix am Layout geändert und für mich sieht der Code auch eigentlich ganz in Ordnung aus. Da ich mich aber eigentlich nur mit pivot und ein bisschen mit nucleus auskenne, verlass ich mich da nicht auf mein Wissen.
Kanns sein, dass die blogger.com bzw. blogspot.com Jungs irgendwas an ihren css Klassen geschraubt haben??
Falls einer von Euch schlauer ist als wir zwei Heinis, bitte fleissig kommentieren. ;-)
Das Private und das Öffentliche, Medienreichweite und die Textualität von weblogs
22.06.2005 - 21:56:36 - Mike
Moe schrieb kürzlich einen Beitrag in dem er sich drüber aufregte mokierte, dass es heutzutage anscheinend kein anderes Kriterium mehr gebe, "ob ein Beitrag oder Kommentar [Anm.: in einem weblog] 'gut' (im Sinne der Moeglichkeit einer konstriktiven Bezugname)" sei oder nicht. Daraufhin drehte sich die Diskussion in seinen Kommentaren primär darum, ob es wichtig sei wer eine bestimmte Aussage tätigt, oder nicht. Also, ob es einen Unterschied macht, ob ich anonym blogge oder nicht.
Ich hab zwar weder Ahnung vom Bloggen, noch von Medienwissenschaften, was mich aber nicht daran hindern wird trotzdem meinen Senf dazu abzugeben. =)
Mir sind dazu spontan ein paar Begrifflichkeiten aus meinem Studium eingefallen:
zur Beurteilung einer Äußerung, welche über ein Medium erfolgt, ist eindeutig die Medienreichweite wichtig. Fakt ist nun mal, dass Moe eine höhere Medienreichweite hat als ich. So werden (rein zahlenmäßig) mehr Leute seinen Beitrag zu diesem Thema lesen als dies bei mir der Fall ist (Trackback hin oder her). Die Anonymität würde da wohl recht wenig dran ändern, schätze ich mal. Denn macht es einen Unterschied bezüglich der Medienreichweite, dass ich jetzt weiß, ob Moe Stephan Mosel heisst, oder nicht? Ich glaube nein.
Die Textualität eines Mediums (zur Textualität des Films gibts hier was) wird auch davon mitbestimmt, in welchem Kontext die einzelnen Inhalte vermittelt werden.
Soll heissen, dass die Beiträge vor und nach dem Beitrag x, um den es sich handelt, seinen Text mit beeinflussen, da man grundsätzlich alles im Kontext sehen muss.
Eigentlich geht es ja noch weiter..., so wäre die Textualität des Beitrags ganz anders, wenn er denn z.B. bei dirksky erschienen wäre. Nicht nur, weil dirksky halt nicht Moe ist, sondern auch, weil der Beitrag in Dirkskies blog ganz anders situiert wäre zwischen den meist doch eher technischen Beiträge und weil Dirksky als weblogssystem pivot benutzt und nicht nucleus.
Kommen wir nun endlich mal zum eigentlichen Inhalt der Diskussion: der Thematik des Öffentlichen und Privaten. So las ich kürzlich bei John Fiske:
Ich hab zwar weder Ahnung vom Bloggen, noch von Medienwissenschaften, was mich aber nicht daran hindern wird trotzdem meinen Senf dazu abzugeben. =)
Mir sind dazu spontan ein paar Begrifflichkeiten aus meinem Studium eingefallen:
zur Beurteilung einer Äußerung, welche über ein Medium erfolgt, ist eindeutig die Medienreichweite wichtig. Fakt ist nun mal, dass Moe eine höhere Medienreichweite hat als ich. So werden (rein zahlenmäßig) mehr Leute seinen Beitrag zu diesem Thema lesen als dies bei mir der Fall ist (Trackback hin oder her). Die Anonymität würde da wohl recht wenig dran ändern, schätze ich mal. Denn macht es einen Unterschied bezüglich der Medienreichweite, dass ich jetzt weiß, ob Moe Stephan Mosel heisst, oder nicht? Ich glaube nein.
Die Textualität eines Mediums (zur Textualität des Films gibts hier was) wird auch davon mitbestimmt, in welchem Kontext die einzelnen Inhalte vermittelt werden.
Soll heissen, dass die Beiträge vor und nach dem Beitrag x, um den es sich handelt, seinen Text mit beeinflussen, da man grundsätzlich alles im Kontext sehen muss.
Eigentlich geht es ja noch weiter..., so wäre die Textualität des Beitrags ganz anders, wenn er denn z.B. bei dirksky erschienen wäre. Nicht nur, weil dirksky halt nicht Moe ist, sondern auch, weil der Beitrag in Dirkskies blog ganz anders situiert wäre zwischen den meist doch eher technischen Beiträge und weil Dirksky als weblogssystem pivot benutzt und nicht nucleus.
Kommen wir nun endlich mal zum eigentlichen Inhalt der Diskussion: der Thematik des Öffentlichen und Privaten. So las ich kürzlich bei John Fiske:
In einem Zeitalter, in dem alles gesagt und alles sichtbar gemacht werden kann, ist jener Kampf dringlich und unausweichlich, in dem es darum geht, zu wessen Bedingungen und aufgrund wessen Entschlusses etwas gesagt und etwas gesehen wird. Jene unsichere Grenze zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen übt deshalb eine so große Faszination auf uns aus, weil eine Kontrolle der Bewegungen über diese Grenze bestimmt, ob das Private als Zone der Einschließung [Getto] oder der Freiheit [Enklave] fungiert: sie bestimmt, ob das Publik-Machen eine Verletzung der Privatheit darstellt oder aber eine Behauptung der eigenen Rechte auf Anwesenheit im öffentlichen Raum.[John Fiske in "Die Überwachung der Stadt: Weißsein, der schwarze Mann und demokratischer Totalitarismus"]
Marburger Studenten, geht wählen!
20.06.2005 - 16:21:40 - Mike
Liebe Kommilitoninen und Kommilitonen,
diese Woche Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind Uni-Wahlen!
Mit eurer Stimme habt ihr die Möglichkeit, mitzubestimmen, was an eurer Uni
passiert - im Senat, im AStA, in euren Fachschaften, an eurem Fachbereich!
Macht von eurem Recht Gebrauch!
Wählen macht Spaß!
Am Dienstag findet ab 19.00 Uhr an der Mensa Erlenring eine Wahl-Party statt -
mit Musik, Bier- und Essenstand. Ein Wahllokal ist von 19.00 - 23.00 Uhr
geöffnet - wir würden uns freuen, wenn ihr mit uns feiert! Und - keine
Ausreden: Das Wetter wird gut und Fußball gibt es auch.
Dieses Jahr ist es besonders wichtig wählen zu gehen: Bei einer
Wahlbeteiligung unter 25 Prozent ist die Vertretung eurer Interessen aktiv
bedroht - denn dann verliert die Studierendenschaft bis zu 75 Prozent ihrer
Mittel. Das heißt: Viele Beratungs- und Service-Angebote des AStA sind
gefährdet, das Semesterticket und die Arbeit der Fachschaften mit
Studienberatung, Orientierungseinheiten und vielem mehr wird es dann
vielleicht nicht mehr geben können.
Noch Fragen? Wahllokal gesucht? Du willst wissen, welche Gremien Du genau
wählst? Du hast keine Ahnung, was Du zum Wählen brauchst? Kein Problem - die
Antworten findest Du hier:
* http://wahlausschuss.asta-marburg.de
Wahllokale:
# a) Ständige Wahllokale Mensa Lahnberge, Cafeteria (21. - 23.06., 11.00 - 15.00 Uhr)
# Mensa Erlenring, Erdgeschoss, Café Journal (21. - 23.06., 11.00 - 14.30 Uhr)
# Mensa Erlenring, Untergeschoss, Café Klatsch (21. / 22.06., 9.00 - 19.00 Uhr; 23.06. 9.00 - 15.00 Uhr)
# Geisteswissenschaften, Wilhelm-Röpke-Str., Foyer Turm A/B (21. / 22.06., 10.00 -16.30 Uhr; 23.06., 10.00 - 15.00 Uhr)
# Hörsaalgebäude, Biegenstr., Erdgeschoss, Eingangsbereich (21. / 22.06., 9.00 - 18.30 Uhr; 23.06., 9.00 - 15.00 Uhr)
# b) Wechselnde Wahllokale Fachbereich Rechtswissenschaften, Universitätsstr. 6, Savignyhaus, Erdgeschoss (21.06., 10.00 - 17.00 Uhr)
# Mensa Erlenring, Milchbar (21.06., 19.30 - 23.00 Uhr)
# Fachbereich Psychologie, Gutenbergstr. 18 (22.06., 09.00 - 15.00 Uhr)
# Fachbereich Rechtswissenschaften/Wirtschaftswissenschaften,Universitätsstr. 7, Landgrafenhaus (22.06., 10.00 - 16.30 Uhr)
# Fachbereich Pharmazie, Marbacher Weg 6 (23.06., 09.00 - 15.00 Uhr).
# Fachbereich Medizin, Georg-Voigt-Str. 3, Zahnklinik (23.06., 09.00 - 15.00 Uhr)
Bildungspöbel
18.06.2005 - 21:27:18 - Mike
"Bildungspöbel ist, wer höhere Bildung nur in Anspruch nimmt, da er/sie Angst hat später arbeitslos zu werden und dann nicht mehr in der Lage wäre, sich seinen "Pöbel Way of Life" zu finanzieren. Im Endeffekt ist es nur die letzte Raffinesse des Pöbels um dennoch gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen. Was aber, siehe oben, kein Selbstzweck ist, sondern nur das vorrauschauendes Planen um lebenlanges Pöbeln zu ermöglichen.
Der Bildungspöbel besteht folglich aus Männern und Frauen des Volkes, die eigentlich sowohl von ihrer inneren (als auch äußeren) Einstellung nicht in akkademische Strukturen gehören. Sie zeichnet aus ihre Liebe zum Bier.
Bildungspöbel in Vollendung ist, wer mit 30 genug Geld verdient haben will um sich für den Rest des Lebens jeden Tag 5 Liter Bier leisten zu können. Dem liegt die (eher bürgerliche) Erkenntniss zu Grunde, das "von nichts nichts kommt" - noch nicht mal Bier.
Im Endeffekt gibt es aber unterschiedliche Nuancen von Bildungspöbel. Manche stehen dem Pöbel näher, manche sind enttäuschte Akademiker. Manche sind aber auch nur biersüchtig.
Sprich BILDUNGSpöbel und bildungsPÖBEL und sog. "gebildeter Bierpöbel"."
[Bildungspöbel - Experimentelles]
ethisch-normativer Gehalt in Computerspielen
17.06.2005 - 12:50:58 - Mike
"Passionierte Gamefans waren schon immer überzeugt, dass ihre Leidenschaft nicht nur der Unterhaltung dient, sondern auch dem Ausbau der eigenen Fähigkeiten nützt. Das entspricht nicht nur dem Wunschdenken der Spielbegeisterten, wie eine aktuell erschienene Studie ergibt. Viele Spiele bieten durchaus Potenziale zur Förderung geistiger Fähigkeiten, emotionaler Selbstkontrolle oder kritischer Selbstbeobachtung. In Bezug auf Medienkompetenz ist das Potenzial der Spiele entgegen landläufiger Meinungen jedoch begrenzt: Es beschränkt sich auf den Umgang mit komplexen Menüstrukturen und die Orientierung in virtuellen 3-D-Umgebungen. In punkto sozialer Fähigkeiten steht der fragwürdige ethisch-normativen Gehalt vieler Spiele einem Kompetenzgewinn sogar entgegen."
[TP: Kompetenzförderliche Potenziale populärer Computerspiele]
Eine sehr interessante Studie, die relativ differenziert beleuchtet, was es mit dem sagenumwobenen Kompetenzgewinn durch Computerspiele tatsächlich auf sich hat.
Kritisch finde ich allerdings das Kriterium "des Förderungspotenzials für soziale Kompetenz", das reduziert wird auf den "ethisch-normativen Gehalt der Spiele". [Mehr!]
Weil Zensur so supergut funktioniert...:
14.06.2005 - 20:21:01 - Mike
"Der Staat darf von Internet-Zugangsanbietern die Sperrung von rechtsextremen, ausländischen Internet-Angeboten verlangen. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden. Die Düsseldorfer Bezirksregierung hatte den Zugangsanbietern Sperrungsverfügungen für Nazi-Websites zugestellt, die im Ausland ins Internet gestellt werden. Die Zugangsanbieter hatten dagegen Klage eingereicht. Das Gericht entschied nun, dass die Verfügungen durch die Staatsverträge zu Mediendiensten und Jugendschutz gedeckt seien. (Az.: 27 K 5968/02)."
[heise online - Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigt Sperrungsverfügung in NRW]
und der Herr Tauss, der wohlgemerkt in der gleichen Partei wie der Herr Büssow ist, sagt dazu:
"Die Umgehung Ihrer DNS-Sperre ist automatisierbar, dann bekomme ich den Zugang ganz einfach. Im Übrigen sind Filter schon deshalb nicht sinnvoll, weil sie dazu führen, dass die bekämpften Angebote auf viele andere Server kopiert werden. Jürgen Büssows gute Absicht wird so konterkariert. Selbst wenn wir die Chance hätten, die eine oder andere Naziseite auszusortieren: Ich hätte große Bedenken, ob man eine solche Technik einsetzen soll. Andere Teile der Welt warten nur darauf. Denn mit der gleichen Software lässt sich gegen Demokratie und Freiheit vorgehen. Wenn auch andere Länder anfangen, ihre nationale Rechtsordnung auf das Netz zu übertragen, kann man sich vorstellen, was geschieht: Irak würde pro-westliche Einflüsse bekämpfen, oder Milosevic hätte in Jugoslawien das Internet, das wesentlich zur Demokratisierung des Landes beigetragen hat, unterbunden. Ich hoffe, dass die Technik, die Herr Büssow sich wünscht, nie funktioniert, selbst wenn sie manchmal hilfreich wäre. Überhaupt: Wer sagt wem, welche Seiten gesperrt werden?"
[Netpolitik (michael-bayer.de)]
La Vela Puerca in Marburg
14.06.2005 - 14:43:10 - Mike
Gerade bei der neuentdeckten Sternschwester gelesen:
[alleswirdinflammenstehen. - Weblog @ myblog.de]
La Vela Puerca spielen am 19.06. um 20.30 Uhr im KFZ in Marburg.
Wer kommt mit?
"19.06.05 - La Vela Puerca, Marburg"
[alleswirdinflammenstehen. - Weblog @ myblog.de]
La Vela Puerca spielen am 19.06. um 20.30 Uhr im KFZ in Marburg.
Wer kommt mit?
und wieder zurück vom southside...
14.06.2005 - 10:27:55 - Mike
aber erstmal was anderes:
Ich schreibe diesen Beitrag jetzt zum 2. mal, weil gerade eben mein FF einfach ohne Kommentar und ohne ersichtlichen Grund abgesoffen ist und meine 2 Seiten Blog Eintrag mit sich gerissen hat... ICH HASSE ES Sachen 2x zu schreiben, weil ich irgendwie anfange mich dabei zu langweilen und die Beiträge dann nur noch lamer werden..., daher jetzt w.bloggar ;-)
aber egal, dann halt nochmal...
Nach vier Tagen auf dem Southside, bin ich nun zurück und es war sooooo schön.
Wir hatten akzeptables Wetter (nur nachts wars schweinekalt, hatte zum Glück meinen dicksten Winterpullover mit) - ich hab auch nen Sonnenbrand ;-) - sehr gute Musik, viel Alkohol =) und supernette Nachbarinnen, die uns immer reichlich beschenkt haben - hier viele Grüße an das Kochikon und Maike/Meike (?) und alle anderen.
Musikalisch wurde einem sehr viel geboten und nicht alles war Rock ;-).
Meine persönlichen Top Acts waren:
- Audioslave, die einfach hammergut gerockt haben. Chris Cornell und die Instrumentalisten von RATM sind halt auch nicht irgendwer, sondern Vollprofis. Chris Cornell sagte ja auch so richtig, nachdem er sich aus dem Publikum eine RATM Flagge hat geben lassen, sie hätten das beste genommen von beiden bands und es kristallisiert in Audioslave. Meiner Meinung nach hat er Recht... wenn ich mich richtig erinnere sehen sie sich ja selbst auch als Gegenstück zu new metal bands, die immer mehr mit komischen elektro Effekten abfahren (z.B. Linkin Park)
- die 10 KanadierInnen von Broken Social Scene, die ich ja schon letztes Jahr auf dem immergut gesehen habe. Wie einige von Euch vermutlich wissen liebe ich Gitarren, von daher finde ich die einfach göttlich, denn was kann es schöneres geben als eine Band, die z.T. mit 6 Gitarristen auf der Bühne steht? Ausserdem findet der Hoss die auch gut und der ist schließlich Musikprofi! Grossartige Künstler und man kann auf der Homepage sogar die Lieder hören. Ich empfehle für den Einstieg ihr Album "you forgot it in people".
- slut, die sympatischen Jungs aus Ingolstadt, die ich bis dato auch nicht kannte, die aber lustig sind und auch echt gut rocken und irgendwie spritzig sind... (was auch immer das heissen mag)
Auch erwähnenswert war der "Wir sind Helden" Auftritt, da ich die schon ziemlich lustig finde und es genoss sie endlich mal live zu sehen, auch wenn Judith Holofernes massive Probleme mit ihren in-ears (heissen die so?) hatte und entweder gar nix oder irgendwas, aber nicht sich selbst hörte...
Rausgefallen sind irgendwie 2raumwohnung, die ich mir nur aus Interesse angeguckt hab, die aber erstaunlich gut waren und irgendwie eigentlich nicht so richtig zu den restlichen Bands passten, das aber locker durch ihre lockere Art weggemacht haben... Ich mag es einfach, wenn bands Leute auf die Bühne holen.
Alles in allem waren es superschöne 4 Tage, die nur ein bisschen durch die z.T. schemelhafte Organisation überschattet wurden... Verbesserungsvorschläge für nächstes Jahr:
Ausserdem könntet Ihr den Polizisten mal sagen, dass Verkehrskontrollen in den Kurven der Autobahnauffahrten kontraproduktiv sind... ich mein ja nur...
das wars erstmal, aber zum southside werd ich noch einiges schreiben... oder wisst Ihr, was es mit dem Ikonikon auf sich hat oder was genau Bildungspöbel ist oder wie man einen Bierdosensimulator baut oder was die "Role of Gory" (<- schlechtes Englisch) überhaupt ist oder wie man mit nur einer Hand Bier zapft? Nein?? von daher: stay tuned ;-)
Ich schreibe diesen Beitrag jetzt zum 2. mal, weil gerade eben mein FF einfach ohne Kommentar und ohne ersichtlichen Grund abgesoffen ist und meine 2 Seiten Blog Eintrag mit sich gerissen hat... ICH HASSE ES Sachen 2x zu schreiben, weil ich irgendwie anfange mich dabei zu langweilen und die Beiträge dann nur noch lamer werden..., daher jetzt w.bloggar ;-)
aber egal, dann halt nochmal...
Nach vier Tagen auf dem Southside, bin ich nun zurück und es war sooooo schön.
Wir hatten akzeptables Wetter (nur nachts wars schweinekalt, hatte zum Glück meinen dicksten Winterpullover mit) - ich hab auch nen Sonnenbrand ;-) - sehr gute Musik, viel Alkohol =) und supernette Nachbarinnen, die uns immer reichlich beschenkt haben - hier viele Grüße an das Kochikon und Maike/Meike (?) und alle anderen.
Musikalisch wurde einem sehr viel geboten und nicht alles war Rock ;-).
Meine persönlichen Top Acts waren:
- Audioslave, die einfach hammergut gerockt haben. Chris Cornell und die Instrumentalisten von RATM sind halt auch nicht irgendwer, sondern Vollprofis. Chris Cornell sagte ja auch so richtig, nachdem er sich aus dem Publikum eine RATM Flagge hat geben lassen, sie hätten das beste genommen von beiden bands und es kristallisiert in Audioslave. Meiner Meinung nach hat er Recht... wenn ich mich richtig erinnere sehen sie sich ja selbst auch als Gegenstück zu new metal bands, die immer mehr mit komischen elektro Effekten abfahren (z.B. Linkin Park)
- die 10 KanadierInnen von Broken Social Scene, die ich ja schon letztes Jahr auf dem immergut gesehen habe. Wie einige von Euch vermutlich wissen liebe ich Gitarren, von daher finde ich die einfach göttlich, denn was kann es schöneres geben als eine Band, die z.T. mit 6 Gitarristen auf der Bühne steht? Ausserdem findet der Hoss die auch gut und der ist schließlich Musikprofi! Grossartige Künstler und man kann auf der Homepage sogar die Lieder hören. Ich empfehle für den Einstieg ihr Album "you forgot it in people".
- slut, die sympatischen Jungs aus Ingolstadt, die ich bis dato auch nicht kannte, die aber lustig sind und auch echt gut rocken und irgendwie spritzig sind... (was auch immer das heissen mag)
Auch erwähnenswert war der "Wir sind Helden" Auftritt, da ich die schon ziemlich lustig finde und es genoss sie endlich mal live zu sehen, auch wenn Judith Holofernes massive Probleme mit ihren in-ears (heissen die so?) hatte und entweder gar nix oder irgendwas, aber nicht sich selbst hörte...
Rausgefallen sind irgendwie 2raumwohnung, die ich mir nur aus Interesse angeguckt hab, die aber erstaunlich gut waren und irgendwie eigentlich nicht so richtig zu den restlichen Bands passten, das aber locker durch ihre lockere Art weggemacht haben... Ich mag es einfach, wenn bands Leute auf die Bühne holen.
Alles in allem waren es superschöne 4 Tage, die nur ein bisschen durch die z.T. schemelhafte Organisation überschattet wurden... Verbesserungsvorschläge für nächstes Jahr:
- breitere Ein- und Ausgänge
- kein Gaskocherverbot!
- die komischen Kommerzzelte auf dem Festivalgelände vielleicht ein bisschen weiter weg von den Bühnen
- kein Telekomiker Zelt
- mehr Dixxies und öfters entleeren
- die Dixxies nicht 12h vor offiziellem Ende des Festivals wegschaffen (was sollte DAS denn??? - Ihr wolltet uns wohl los werden)
- am letzten Morgen nicht die Leute durch Martinshörner der Feuerwehrautos wecken (wie seid Ihr eigentlich drauf??)
- Securities anheuern, die ihren job beherrschen
Ausserdem könntet Ihr den Polizisten mal sagen, dass Verkehrskontrollen in den Kurven der Autobahnauffahrten kontraproduktiv sind... ich mein ja nur...
das wars erstmal, aber zum southside werd ich noch einiges schreiben... oder wisst Ihr, was es mit dem Ikonikon auf sich hat oder was genau Bildungspöbel ist oder wie man einen Bierdosensimulator baut oder was die "Role of Gory" (<- schlechtes Englisch) überhaupt ist oder wie man mit nur einer Hand Bier zapft? Nein?? von daher: stay tuned ;-)
[Listening to: Sleep Now In The Fire - Rage Against The Machine - The Battle of Los Angeles (3:25)]
Southside, ich komme
08.06.2005 - 22:15:06 - Mike
morgen gehts los aufs Southside.
Ihr werdet mich bei folgenden Bands finden:
Audioslave, Beatsteaks, Beck, Boysetsfire, Broken Social Scene, Die Ärzte, La Vela Puerca (wurden mir empfohlen, kennt die jemand?), Mando Diao, Millencolin, Nine Inch Nails, Oasis (?), Queens of the Stone Age, System of a Down (?), Wir Sind Helden (?)
Gutes rocken und bis nächste Woche!
Ihr werdet mich bei folgenden Bands finden:
Audioslave, Beatsteaks, Beck, Boysetsfire, Broken Social Scene, Die Ärzte, La Vela Puerca (wurden mir empfohlen, kennt die jemand?), Mando Diao, Millencolin, Nine Inch Nails, Oasis (?), Queens of the Stone Age, System of a Down (?), Wir Sind Helden (?)
Gutes rocken und bis nächste Woche!
neue Spiele?
06.06.2005 - 12:03:55 - Mike
"The Christian Science Monitor is carrying a story on new directions in game design. The article notes that big gaming companies are not pushing innovation beyond taking advantage of newer hardware. New areas of innovation are coming from education, training, and online communities."
[Slashdot | Games We've Never Seen Before]
[via selm über icq]
Fitts' Gesetz
03.06.2005 - 19:22:07 - Mike
"Fitts' Gesetz
Die Dauer, ein Ziel zu erreichen, ist eine Funktion, die auf der Distanz zum Ziel und der Zielgröße basiert.
Obwohl dieses Gesetz auf den ersten Blick absolut einleuchtend scheint, ist es dennoch eines der am häufigsten ignorierten Designprinzipien. Fitts' Gesetz sagt aus, daß die Pulldown-Menü-Umsetzung unter Macintosh fünfmal schneller ist als die Menü-Umsetzung unter Windows, und dies konnte nachgewiesen werden. Fitts' Gesetz sagt aus, daß die Windows-Taskleiste Nutzern dauerhaft und unnötig im Weg stehen wird, und dies konnte nachgewiesen werden. Fitts' Gesetz indiziert, daß die Punkte, auf die auf einem Computerbildschirm am häufigsten zugegriffen werden, (aufgrund ihres "stützenden" Verhaltens) die vier Ecken des Bildschirms sind, und dennoch scheinen sie von allen Designern um jeden Preis gemieden zu werden.
Verwenden Sie große Objekte für wichtige Funktionen (große Buttons sind schneller).
Nutzen Sie das "stützende" Verhalten der Seiten und Ecken des Bildschirms: Eine einzeilige Toolbar mit Symbolen, die in die Bildschirmränder "übergehen", wird viel schneller sein als eine zweizeilige Reihe von Icons mit sorgfältig definiertem, ein Pixel breitem und nicht anklickbarem Rand an der Bildschirmseite."
[Grundsätze des Interaction Designs (Bruce Tognazzini) - Übersetzung von Jens Meiert]









