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Nostalgie
27.06.2008 - 00:46:55 - Mike
Das waren noch Zeiten... eines der besten Spiele, die es für den C64 damals gab... die Musik gefällt mir immer noch unglaublich gut.
zustimmungswürdig?
24.06.2008 - 17:08:25 - Mike
"Aber ich habe aufgehört, mich zu reflektieren. Das macht man mit 16, wenn man gekifft hat und sich danach alles um einen selbst dreht. Später sollte man es lassen."[Interview mit Christian Ulmen]
So long, so plone
19.06.2008 - 01:39:27 - Mike
Im Rahmen meines Fortgeschrittenen-Praktikums im Magister-Nebenfach Informatik habe ich die ehrenvolle Aufgabe mit Plone und Zope zu arbeiten, was definitiv seeeeeeeehr gewöhnungsbedürftig ist. Ich darf netterweise die Seite des Open Music Band Contestes neugestalten.
Inhaltlich also sehr interessant und technisch eine Herausforderung für mich, da das Projekt auf einem Zope CMS läuft.
Der Schockwellenreiter predigt schon länger: Plone und Zope rocken! :D
Was sind Zope und Plone überhaupt?
Plone - "Plone ist ein Enterprise Content-Management-System, geschrieben in der Programmiersprache Python. Version 1 erschien 2002. Es kann für Intranet- und Extranet-Anwendungen, als Document Publishing System und als Groupware-Tool über weite Strecken eingesetzt werden. Zahlreiche Erweiterungen ermöglichen den Einsatz für alle denkbaren Applikationsserver-Aufgaben: z. B. im E-Learning, als Webshop oder als Fotoalbum." (http://de.wikipedia.org/wiki/Plone)
Zope - Zope (Z Object Publishing Environment) ist ein objektorientierter, in der Programmiersprache Python geschriebener, freier Webanwendungs-Server mit offenem Quellcode (siehe Application Server). Zope stellt eine Plattform für die Realisierung von Webanwendungen dar und eignet sich sehr gut zum Erstellen von dynamischen Webauftritten, da es prinzipiell darauf ausgerichtet ist, den Inhalt von der Gestaltung der Website zu trennen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Zope_(Webanwendungsserver))
Projektchaos
Es gibt - Dank meines Betreuers - zu diesem Projekt auch Wikiseiten, in die ruhig jeder mal reinschauen kann, um sich den Verlauf des Projektes anzuschauen oder sich zu beteiligen. Peinlicherweise sind dort auch meine bisherigen Misserfolge dokumentiert, denn die letzten 2 Monate war dieses Projekt nur eine Reihe von Misserfolgen, was ganz stark an meiner Umgewöhnung an Linux lag: Ganz dem Grundgedanken des Open Music Contests sollte auch die Software zur Erstellung frei sein..., also entschied ich mich für die aktuelle Ubuntu Version, unter der ich das Projekt entwickeln wollte..., was ich zu der Zeit nicht wusste, war, dass Ubuntu zwar halbwegs anwenderfreundlich ist, aber keineswegs Programmierer oder advanced user - freundlich. Sprich: Installation ist soweit kein Problem und ziemlich automatisiert, aber wehe man will an Systemeinstellungen schrauben..., dann kann es schon mal vorkommen, dass man die Herz-Frequenzen seines Monitors per Hand mit völlig kryptischen Texteditoren in noch kryptischere Config-Dateien schreiben muss. Das ganze ist bei Ubuntu zwar halbwegs anständig dokumentiert, aber dennoch ein Krampf und absolut nicht anwenderfreundlich.
Beispiel: Um meinen neuen Monitor anzuschließen und zu installieren habe ich unter Windows XP ca. 4 Minuten gebraucht..., unter Ubuntu 1,5 Stunden...
Außerdem scheint es schick zu sein grundsätzlich für keine Software eine Bedienoberfläche anzubieten, so dass ein Großteil der von mir benötigten Software nur über die Konsole bedient werden kann..., was für allem für absolute Linux-Anfänger wie mich, die erst noch lernen müssen was ls und sudo bedeuten ;), ein ziemlicher Krampf ist. Lange Rede, kurzer Sinn..., nach ca. 2 Monaten, die ich mit Linux verschwendete, trat ich den open source Gedanken in die Tonne (zumindest was die pragmatische Dimension anbelangt) und installierte Zope und Plone unter Windows XP. Keine 24h später hatte ich mithilfe von ArchGenXML meine erste HelloWorld-xmi Datei in eine Applikation umgewandelt, diese auf dem Server (der unter Windows eine graphische Benutzeroberfläche hat) installiert und getestet.
Was lerne ich persönlich daraus?
Ubuntu wirkt aufgeräumter und vom Systemdesign her deutlich professioneller und konsequenter. Für Standard-Anwender, die damit surfen, e-mailen und openoffice-Dokumente tippen wollen, ohne jemals an Systemeinstellungen rumspielen zu müssen oder die einen Admin haben, ist es Windows gegenüber zu bevorzugen. Alle anderen, also Programmierer, Spieler und advanced user (wieauchimmer man die definiert) sollten Ubuntu nur benutzen, wenn sie viel Zeit und eine hohe Frustrationsschwelle haben, um das System stundenlang per Konsolengefuddel nach ihren Bedürfnissen anzupassen.
Das wirklich besondere an diesem bundesweiten Bandwettbewerb stellen die einmaligen Teilnahmebedingungen dar: Die Musikstücke, mit denen sich die Bands bewerben, müssen unter einer Creative Commons-Lizenz stehen. D.h. diese Musik wird "frei" -- sie darf kopiert und verbreitet werden, solange dabei die Urheber des Stücks genannt werden und wiederum auf die Lizenz hingewiesen wird.
Inhaltlich also sehr interessant und technisch eine Herausforderung für mich, da das Projekt auf einem Zope CMS läuft.
Der Schockwellenreiter predigt schon länger: Plone und Zope rocken! :D
Was sind Zope und Plone überhaupt?
Plone - "Plone ist ein Enterprise Content-Management-System, geschrieben in der Programmiersprache Python. Version 1 erschien 2002. Es kann für Intranet- und Extranet-Anwendungen, als Document Publishing System und als Groupware-Tool über weite Strecken eingesetzt werden. Zahlreiche Erweiterungen ermöglichen den Einsatz für alle denkbaren Applikationsserver-Aufgaben: z. B. im E-Learning, als Webshop oder als Fotoalbum." (http://de.wikipedia.org/wiki/Plone)
Zope - Zope (Z Object Publishing Environment) ist ein objektorientierter, in der Programmiersprache Python geschriebener, freier Webanwendungs-Server mit offenem Quellcode (siehe Application Server). Zope stellt eine Plattform für die Realisierung von Webanwendungen dar und eignet sich sehr gut zum Erstellen von dynamischen Webauftritten, da es prinzipiell darauf ausgerichtet ist, den Inhalt von der Gestaltung der Website zu trennen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Zope_(Webanwendungsserver))
Projektchaos
Es gibt - Dank meines Betreuers - zu diesem Projekt auch Wikiseiten, in die ruhig jeder mal reinschauen kann, um sich den Verlauf des Projektes anzuschauen oder sich zu beteiligen. Peinlicherweise sind dort auch meine bisherigen Misserfolge dokumentiert, denn die letzten 2 Monate war dieses Projekt nur eine Reihe von Misserfolgen, was ganz stark an meiner Umgewöhnung an Linux lag: Ganz dem Grundgedanken des Open Music Contests sollte auch die Software zur Erstellung frei sein..., also entschied ich mich für die aktuelle Ubuntu Version, unter der ich das Projekt entwickeln wollte..., was ich zu der Zeit nicht wusste, war, dass Ubuntu zwar halbwegs anwenderfreundlich ist, aber keineswegs Programmierer oder advanced user - freundlich. Sprich: Installation ist soweit kein Problem und ziemlich automatisiert, aber wehe man will an Systemeinstellungen schrauben..., dann kann es schon mal vorkommen, dass man die Herz-Frequenzen seines Monitors per Hand mit völlig kryptischen Texteditoren in noch kryptischere Config-Dateien schreiben muss. Das ganze ist bei Ubuntu zwar halbwegs anständig dokumentiert, aber dennoch ein Krampf und absolut nicht anwenderfreundlich.
Beispiel: Um meinen neuen Monitor anzuschließen und zu installieren habe ich unter Windows XP ca. 4 Minuten gebraucht..., unter Ubuntu 1,5 Stunden...
Außerdem scheint es schick zu sein grundsätzlich für keine Software eine Bedienoberfläche anzubieten, so dass ein Großteil der von mir benötigten Software nur über die Konsole bedient werden kann..., was für allem für absolute Linux-Anfänger wie mich, die erst noch lernen müssen was ls und sudo bedeuten ;), ein ziemlicher Krampf ist. Lange Rede, kurzer Sinn..., nach ca. 2 Monaten, die ich mit Linux verschwendete, trat ich den open source Gedanken in die Tonne (zumindest was die pragmatische Dimension anbelangt) und installierte Zope und Plone unter Windows XP. Keine 24h später hatte ich mithilfe von ArchGenXML meine erste HelloWorld-xmi Datei in eine Applikation umgewandelt, diese auf dem Server (der unter Windows eine graphische Benutzeroberfläche hat) installiert und getestet.
Was lerne ich persönlich daraus?
Ubuntu wirkt aufgeräumter und vom Systemdesign her deutlich professioneller und konsequenter. Für Standard-Anwender, die damit surfen, e-mailen und openoffice-Dokumente tippen wollen, ohne jemals an Systemeinstellungen rumspielen zu müssen oder die einen Admin haben, ist es Windows gegenüber zu bevorzugen. Alle anderen, also Programmierer, Spieler und advanced user (wieauchimmer man die definiert) sollten Ubuntu nur benutzen, wenn sie viel Zeit und eine hohe Frustrationsschwelle haben, um das System stundenlang per Konsolengefuddel nach ihren Bedürfnissen anzupassen.
Autos machen Menschen verrückt
09.06.2008 - 21:39:32 - Mike
"Knoflacher: Früher durfte der Fußgänger die gesamte Straßenfläche beanspruchen - 7000 Jahre lang! Während der letzten 50 Jahre haben wir den Fußgänger an den Rand gedrängt und wundern uns, warum diese Mobilitätsform verschwindet. Wir haben Strukturen gebaut, die die Menschen zum Autofahren zwingen![Verkehr: Warum das Auto uns verrückt macht. Ein Interview | Nachrichten auf ZEIT online]
ZEIT: Leben wir in einer Diktatur der Autofahrer?
Knoflacher: Absolut!"
Die Zeit hat ein sehr interessantes und furchtbar plausibles Interview online mit dem Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher, der die These vertritt, das Autos den Menschen von sich selbst entfernen, Strukturen zerstören, süchtig machen und absolut nichts mit Zeiteinsparung zu tun haben: "Es steigen nur die Entfernungen bei gleicher Wegzeit."
"Der Philosoph Ivan Illich hat in den sechziger Jahren nachgewiesen, dass die Energiemenge, die der Mensch in das Auto und die zugehörige Infrastruktur investiert, ausreichen würde, um die gleiche Distanz zu Fuß zurückzulegen – und das in einer wesentlich schöneren und ruhigeren Umgebung. Wir wissen, dass höhere Geschwindigkeiten keine reale Zeitersparnis bringen!"
Sehr lesenswert und interessant... evtl. regt es ja den ein oder anderen an mal über sein Verhältnis zum Auto und dessen Gebrauch nachzudenken..., auch wenn das in Deutschland vermutlich zu viel verlangt ist.
Computerspiele und Kunst im Allgemeinen...
02.06.2008 - 14:01:38 - Mike
Kürzlich ist mir fast die Kinnlade runtergeklappt als eine Kommilitonin aus der Medienwissenschaft mit fester Stimme behauptete, dass Computerspiele keine Kunst seien, weil sie keine Botschaft vermittelten. Diese Diskussion regte mich wirklich ein Stück weit auf...und das aus mehreren Gründen:
Die alles entscheidende Frage für mich lautet jetzt: Welches Spiel/Welche Spiele bzw. welche Spielszenen muss ich ihr zeigen, um ihr zu wirkungsvoll zu illustrieren, dass Computerspiele natürlich Kunst sein können?
Ich hab sie erstmal auf den sehr schönen Artikel (auch wenn ich nicht in allen Punkten zustimmen kann) "Können Spiele Kunst sein?" von Rainer Sigl bei telepolis verwiesen, aber kein feedback bislang bekommen...
- Zum einen fühlte ich mich persönlich angegriffen, weil sie damit meine Arbeit als Kultur- und Kunstschaffender abwertet und mich zu einer Drohne der Massenunterhaltungsindustrie werden lässt
- Basiert ihr Urteil meiner Meinung nach größtenteils auf Vorurteilen und Unkenntnis. Das letzte Spiel, dass sie anscheinend länger gespielt hatte, war auf einem NES.
- Vertrat sie ihre Meinung extrem vehement
- Gehört sie meiner Generation an und nicht der vorherigen
- Vertrat sie einen meines Empfindens nach zu elitären Kunstbegriff. Persönlich finde ich den Begriff der Kunst schwer zu fassen. Viele Menschen vertreten einen binären Kunstbegriff und ich frage mich immer wieder, warum Kunst nicht als Kontinuum begriffen werden kann, sprich: etwas ist mehr oder weniger Kunst. Das Problem bei einem kontinuierlich-begriffenen Kunstbegriff ist dann allerdings, dass dieser sehr verwässert und auch triviale TV-Formate wie Gute Zeiten, Schlechte Zeiten von ihm erfasst werden; zugespitzt formuliert: das alles Kunst ist, was intentional entstanden ist. Auf der anderen Seite finde ich einen Kunstbegriff, der verlangt das etwas interpretiert bzw. eine Botschaft vermitteln muss oder gar die Wahrnehmung verfremden muss, als zu eng gefasst... Wie löst man dieses Dilemma?
Die alles entscheidende Frage für mich lautet jetzt: Welches Spiel/Welche Spiele bzw. welche Spielszenen muss ich ihr zeigen, um ihr zu wirkungsvoll zu illustrieren, dass Computerspiele natürlich Kunst sein können?
Ich hab sie erstmal auf den sehr schönen Artikel (auch wenn ich nicht in allen Punkten zustimmen kann) "Können Spiele Kunst sein?" von Rainer Sigl bei telepolis verwiesen, aber kein feedback bislang bekommen...








