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Artikel Tagged ‘Ästhetik’

Verfremdung in Firefly – outlaws in spaceships

4. Juli 2010 Keine Kommentare

Die letzte Hausarbeit meines Studiums ist endlich fertig geworden und inzwischen auch als sehr gut befunden worden. Sie trägt oben genannten Titel und entstand im medienwissenschaftlichen Hauptseminar “Ästhetik des Fernsehens” gehalten von Herrn Dr. Riedel.

1 Einleitung
Der Verfremdungsbegriff, die ostranenie, ist für die Neoformalisten von besonderer Bedeutung. Auf seiner Grundlage diskutiert Kristin Thompson die Unterscheidung zwischen der Wahrnehmung eines Kunstwerkes und eines Alltagsgegenstands. Das Problem, das Thompson leider nicht weiter reflektiert, ist die unsystematische und stellenweise konfuse Konzeption des Verfremdungskonzeptes in den Schriften Sklovskijs.
Der Autor wird daher in dieser Arbeit zuallererst die Probleme der Rezeption und die dadurch entstandenen verschiedenen Arten der Verwendung mit ihren jeweiligen spezifischen Bedeutungen des ostranenie Konzeptes betrachten. Anschließen wird sich eine genauere Analyse der Verfremdung in der Science-Fiction. Hierfür werden einige Begriffe erläutert, die für eine genauere Analyse zweckdienlich sind. Abschließen wird das Kapitel mit der Herausarbeitung des Spezifischen des Science-Fiction-Films, nämlich dem Umstand, dass die Naturalisierung der grundlegende formale Prozess im Science-Fiction-Film ist und Verfremdung daher nur selten eigenständig, also auf formaler Ebene, auftritt.
Bevor verschiedene audiovisuelle und narrative Verfahren der US Science-Fiction-Serie Firefly (2002) einer genaueren Betrachtung unterzogen werden können, ist ein kurzer Exkurs zur Motivation von Verfahren im Neoformalismus unabdingbar. Die verschiedenen Motivationen von Verfahren werden hier kurz vorgestellt.
Im letzten Kapitel wird sich der Autor schließlich einer genaueren Analyse der Serie Firefly hinsichtlich ihres Verfremdungspotentials widmen. Dabei wird auf das zuvor eingeführte Konzept der Motivation von Verfahren zurückgegriffen, um anhand dessen das Besondere – um nicht zu sagen das ‚Fremde’ – der Serie herauszuarbeiten. Besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf audiovisuelle und narrative Strategien gelegt. Es wird genauer betrachtet werden, welche speziellen Verfahren mit ihren jeweiligen Motivationen eingesetzt werden. Ziel der Analyse ist dabei aufzuzeigen, dass Verfahren in der Serie Firefly zu einem – zumindest im Vergleich mit anderen Fernseh-Science-Fiction-Serien – auffällig hohen Maße realistisch motiviert sind und diese realistische Motivation eine Abweichung der Sehgewohnheiten des Hollywood-sozialisierten Zuschauers konstituiert.
Im Fazit werden die Erkenntnisse zusammengefasst und kritisch diskutiert.

Die Arbeit ist als pdf.-Datei hier erhältlich.

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Game Noir: Subjektivierung auf allen Ebenen

3. November 2009 Kommentare ausgeschaltet

Soeben ist mein neuester Aufsatz mit dem Titel Game Noir: Subjektivierung auf allen Ebenen im DIGAREG Series Vol. 2 erschienen, welcher “die Vorträge der DIGAREC Lectures aus dem Wintersemester 2008/09 und dem Wissenschaftsforum der Deutschen Gamestage | Quo Vadis 2008 und 2009″ beinhaltet. Den Tagungsband gibt es vollständig hier.

Kurzfassung auf Deutsch
Im vorliegenden Beitrag beschäftigt sich der Autor mit der Subjektivierung der Erzählperspektive im Computerspiel. Er geht dabei von Noir-Computerspielen aus und beschreibt gängige audiovisuelle und narrative Verfahren der Subjektivierung in diesen. Abschließend wird auf besondere Stärken und Schwächen der Subjektivierung im Computerspiel hingewiesen und diese näher betrachtet. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt dabei die Ebene der Mensch-Computer-Interaktion ein.

Kurzfassung auf Englisch
In this article, the author deals with the subjectification of the point of view in video games. He proceeds from the starting point of noir games, describing current audiovisual and narrative devices of subjectification used in titles of this genre. He concludes by pointing out and analyzing special strengths and weaknesses concerning subjectification in video games, putting special emphasis on the layer of human-computer interaction.

Hier gehts zum ganzen Beitrag.

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Warum manche Serien floppen

14. Januar 2009 3 Kommentare

Ich bin momentan krank und habe daher ein wenig Zeit zum “brainstormen” für das Thema meiner nächsten Hausarbeit, die ich im Rahmen meines Hauptseminars “Ästhetik des Fernsehens” bei Herrn Dr. Peter Riedel schreiben werde.
Ich könnte mir vorstellen mich in meiner Hausarbeit dem Thema zu widmen, warum ästhetisch sehr anspruchsvolle Serien, die von Kritikern positiv aufgenommen wurden und etliche Preise gewannen, in Deutschland floppten. Ich denke da an Serien wie “Die Sopranos” oder “Dr. Psycho” (gerne würde ich mich auch “Firefly” widmen, diese Serie wurde nur in Deutschland nie ausgestrahlt). Ich könnte die spezifische Ästhetik der jeweiligen Serie herausarbeiten und analysieren inwiefern sie sich von anderen Serien unterscheidet, um so hoffentlich den Aspekt benennen zu können, der in Deutschland zum scheitern führte.
Hat jemand von Euch noch eine Idee oder Anmerkung? Fällt jemandem noch eine Serie ein, die im Ausland sehr gut lief, in Deutschland aber floppte?

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